Montagsfrage – Stimmungleser?

Heute bin ich zum Wochenstart mal wieder bei der Montagsfrage dabei. Organisiert wird sie von Antonia vom Blog Lauter & Leise und die heutige Frage lautet komplett:

Suchst du entsprechend deiner aktuellen Stimmungssituation gezielt nach Büchern bestimmter Genres oder Autoren?

Es ist tatsächlich so, dass ich nicht immer alle Genres lese. Bin ich gestresst oder habe wenig Energie, dann greife ich zwar generell weniger zu Büchern, aber erst recht nicht zu Genres wie Fantasy oder Science Fiction, bei denen man womöglich noch Konzentration für das Worldbuilding aufbringen muss. Ich möchte zeitgenössische, realistische Romane auf keinen Fall abwerten, aber es ist schon oft so, dass man dort leichter reinfindet, zumal ich wenige Bücher lese, die als wirklich anspruchsvoll gelten. Damit haben sie bei mir eine geringere Überwindungsschwelle, wenn ich nicht so fit und motiviert bin, sodass ich gerade in solchen Phasen gerne zu Romance greife. Bestimmte Autor*innen suche ich mir dabei nicht aus, aber generell ist das für mich ein richtiges Wohlfühlgenre, wodurch es mir leichter fällt, abends noch abzuschalten oder einfach mal einen Samstag durchzulesen und zu entspannen. Geht es mir gut und habe ich viel Energie, stehen auch die Chancen höher, dass ich zu einem Sachbuch greife und mich weiterbilden möchte, während das sonst eher nicht der Fall ist. Davon abgesehen, dass ich mir meine nächste Lektüre sowieso immer spontan aussuche, hat meine Stimmung also schon einen großen Einfluss darauf, was für Bücher ich lese.

[Rezension] Und ich leuchte mit den Wolken

Autorin: Sophie Bichon
Verlag: Heyne
Format: Klappenbroschur
Seitenzahl: 447
Preis: 12,99
Reihe: love is love (unabhängig voneinander)
1. Und ich leuchte mit den Wolken (04/21)
2. Und du fliegst durch die Nächte (08/21)
3. Und wir tanzen über den Flüssen (12/21)

Inhalt

Lilou ist gerade mit der Schule fertig und möchte die neu gewonnene Freiheit nutzen, um nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Mutter zu finden. Dafür folgt sie ihren Spuren nach Paris, wo sie ein Jahr leben und herausfinden möchte, was sie mit ihrem Leben anfangen will. Schon auf der Zugfahrt dorthin trifft sie Mignon, mit der sie ein tiefgründiges Gespräch führt, aber nicht mal ihren Namen erfährt. Obwohl sie nicht damit rechnet, sie wiederzusehen, geht sie ihr danach nicht mehr aus dem Kopf, aber womit sie nicht gerechnet hat, ist sie schon kurz darauf bei einer Party wiederzutreffen.

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Meine 5 liebsten Buchpodcasts

Ich weiß nicht ob ihr zu denen gehört, die regelmäßig Podcasts hören, aber ich mag sie richtig gerne. Zwar kann ich nicht ruhig dasitzen und einfach nur zuhören, aber es ist großartig beim Spazierengehen oder Puzzlen. Phasenweise höre ich mal mehr, mal weniger, aber es gibt eine handvoll, bei denen ich immer wieder versuche, die bisherigen Folgen aufzuholen – was gar nicht so leicht ist, wenn bereits zig veröffentlicht wurden, bevor man auch nur von ihrer Existenz weiß. Heute möchte ich mich auf diejenigen konzentrieren, die sich thematisch um Bücher drehen und sie euch kurz vorstellen.


Pod of Ink

Gehostet von Anna, die viele von euch sicher als Bloggerin bei Ink of Books kennen, geht es hier um verschiedene Themen, meist rund ums Buch. Aktuell gibt es 14 Folgen und in den meisten davon hatte sie Gäste, zum Beispiel Liza Grimm, Steffi von Fieberherz oder Mareike von Crow and Kraken.

Was mir sehr gefällt, ist dass sie nicht nur Buchtipps gibt, sondern auch aktuelle und generell wichtige Themen aufgreift. So hat sie beispielsweise eine Folge passend zum feministischen Kampftag oder über Rassismus und Afrofuturismus gemacht oder ein Buch für transfeindliche Inhalte kritisiert. Dabei ist sie (wie man sie kennt) immer offen und ehrlich, aber sachlich und in gesprochener oder Dialogform funktionieren ihre Inhalte mindestens so gut wie geschrieben.

Anhören könnt ihr Pod of Ink über Spotify oder direkt über Annas Blog.

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