[Rezension] Perfekte Männer gibt es nicht

Inhalt: Drehbuch Autorin Lou Calabrese ist im Hubschrauber auf dem Weg zu einem Drehort in Alaska. Mit dabei: Jack Townsend. Plötzlich versucht der Hubschrauberpilot, Jack zu erschießen warum weiß er nicht. Lou kann das gerade noch verhindern, aber mehr um sich selbst zu retten, als Jack. Der Hubschrauber stürzt schließlich ab – mitten in der Wildnis von Alaska, wo es weder eine Straße, noch Häuser oder Handyempfang gibt. Lou sitzt also bei Minustemperaturen dort fest, und das ausgerechnet mit Jack Townsend, der in ihrem mega Erfolg Hindenburg den Text geändert und auch noch ihrer besten Freundin das Herz gebrochen hat. Es stellt sich heraus, dass der Pilot des Hubschraubers nicht der einzige ist, der Jack tot sehen will. Doch obwohl sie ihn anfangs so sehr hasst – wenn man tagelang bei Eiseskälte allein in der Wildnis steckt, können sich Gefühle schon mal ändern…

Meinung:
Eigentlich hatte ich gar nicht vor, das Buch zu lesen, als ich dann aber angefangen hatte, wollte ich nicht mehr aufhören. Das lag nicht nur daran, dass ich Bücher insgesamt nur ungern abbreche (und das auch erst 2x getan habe) sondern daran, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Es ist nicht nur eine langweilige Geschichte, in der die Frau den Mann erstmal nicht ausstehen kann, sich dann aber doch verliebt. Durch die Anschläge auf Jack, die lustigen Streitereien zwischen den beiden und den genialen sarkastischen Humor ist das Buch gleichzeitig spannend und witzig. Sonst ist Fantasy ja eher meine Richtung und normale Romane finde ich mittlerweile echt langweilig. Das war hier aber nicht der Fall, da ständig etwas passiert ist.
Was ich besonders toll fand war, dass man die Entwicklung von Lou und Jack genau sehen konnte. Natürlich verändert sich etwas, wenn man tagelang in der Wildnis festsitzt, noch dazu mit jemandem, den man absolut nicht leiden kann. Fast bis zum Schluss bliebt Lou, die gerade eine 10-jährige Beziehung hinter sich hat, dabei, dass sie nie wieder etwas mit einem Schauspieler anfangen wird, schon gar nicht wenn dieser ihre beste Freundin sitzen gelassen hat.
Die Charaktere sind total echt und sympathisch.
Ich bin begeistert von dem Buch, allerdings habe ich auch anderes gehört. Wenn euch ein paar Logikfehler (z.B. dass sie einfach so 2 Tage bei -15° rumlaufen können ohne zu erfrieren, oder dass es in einer Jagdhütte die sie unterwegs finden, fließend warmes Wasser und eine Tiefkühltruhe voller Fleisch gibt) und ihr solche Bücher im allgemeinen mögt, solltet es euch eigentlich auch gefallen.

Perfekte Männer gibt es nicht ist im Blanvalet Taschenbuch Verlag erschienen, hat 416 Seiten und kostet €7,95.

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