Wochenrückblick KW41

Das Problem daran, das Leseupdate zum Wochenrückblick gemacht zu haben ist, dass ich ihn nun gerne mal ausfallen lasse, weil ich das Gefühl habe, nicht genug zu erzählen zu haben. Vielleicht war das doch keine so gute Idee? Meist ist meine Woche auch gar nicht interessant genug um viel darüber zu sagen. Was meint ihr, soll ich zum Leseupdate zurückkehren oder dieses Konzept beibehalten?Wochenrückblick


Erlebt

Das wichtigste, was passiert ist, ist wohl der Unibeginn. Schon letzte Woche ging es für mich wieder los, wenn auch erst im „Schon-Modus“, indem die Hälfte der Kurse entweder ausgefallen ist oder laut Plan erst in der zweiten Woche beginnt. Damit war es noch nicht so stressig und ich musste vor allem noch nicht so früh aufstehen. Einen überraschenden freien Tag hat mir die Deutsche Bahn beschert, indem am Donnerstag mein Zug nach ganzen zwei Minuten Fahrt einfach kaputt gegangen ist und nicht mehr weiterfahren konnte. Nachdem wir nach 40 Minuten dann wieder rückwärts an meinem Heimatbahnhof angerollt kamen, konnte ich mir die Fahrt zur Uni auch sparen und habe mich wieder auf den Heimweg gemacht.

Ein paar Tage habe ich mit Besuch in Düsseldorf verbracht und mit dem Rheinturm dann endlich auch mal eine der Touristen-Attraktionen mitgemacht. Das Wetter hat zum Glück mitgespielt und eine kurze Regenpause gemacht, sodass die Aussicht wirklich super war. Ansonsten war ich dann aber leider etwas ratlos, was man außer Altstadt und Kö noch besuchen könnte, auch wenn ich seit zwei Jahren dort studiere.

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der Medienhafen von oben

Außerdem habe ich genutzt, dass eine Freundin ihre Ferien in der Heimatstadt verbracht hat und viel mit ihr unternommen. Unter anderem zwei Konzerte, die beide wirklich gut waren. BRKN macht eine ziemlich einzigartige Mischung aus Soul und Rap und kann auch live total überzeugen. Das zweite Konzert war von Irie Révoltés, die ich eher in Richtung Ska einordnen würde. Es war unfassbar genial und ich habe direkt noch Tickets für ihren morgigen Auftritt in Köln bestellt, weil es so unglaublich viel Spaß gemacht hat. Außerdem löst sich die Band leider Ende des Jahres auf, sodass ich die Chance auf jeden Fall noch nutzen und sie noch mal sehen muss.


Gelesen

Nach dem fantastischen Lesemonat September war erst mal die Luft raus und ich hatte keine wirkliche Lust auf Bücher. Gelesen habe ich trotzdem, allerdings eine Lektüre für die Uni, die mich super viel Zeit gekostet hat, nämlich The Golden Notebook von Doris Lessing. Schlecht fand ich es nicht, aber ich hoffe noch mehr davon überzeugt werden zu können, wenn es im Seminar besprochen wird. Ich bin jedenfalls sehr erleichtert, fertig zu sein, weil es sich abgesehen von hoher Seitenzahl und winziger Schrift ziemlich gezogen hat.

Als Kontrastprogramm habe ich dann die Hex Hall Trilogie beendet, die ich alles in allem wirklich mochte. Dazu werde ich auch noch eine Reihenrezension schreiben, sobald meine Blog-Lust wieder da ist (merkt man, dass sie weg war?). Der Abschluss hat da auch wirklich einen guten Abschluss gebildet, auch wenn ich das Ende ziemlich überzogen fand.

Mit leichter Lektüre habe ich auch anschließend weitergemacht, nämlich mit Bauchgefühle sind Kopfsache, ein sehr unbekanntes Buch das mir mal irgendwann geschenkt wurde? Vielleicht? Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr woher ich es habe, aber selber gekauft habe ich es sicher nicht. Ich war unsicher ob es mir gefallen würde, war aber positiv überrascht, auch wenn es nichts besonderes war. Eventuell werde ich es auch noch rezensieren.

Sehr schnell weglesen ließ sich We should all be Feminists, ein kleines Büchlein, was auf einer Rede der Autorin basiert und eine entsprechende Länge hatte. Innerhalb einer halben Stunde war ich durch, aber sie spricht darin wirklich wichtige Dinge an und erklärt, wieso wir auch heute noch Feminismus brauchen und nennt bemerkenswerte Beispiele dafür. Große Empfehlung! Alternativ auch hier als Video.


Gesehen

Eine tolle Neuentdeckung ist Please like me. Eine wirklich spannende Handlung gibt es nicht, aber es geht um Josh, mit dem seine Freundin Schluss macht, weil er schwul ist – was er selber noch nicht realisiert hatte -, und um seine Freunde und Familie. Die erste Staffel hat mir bisher am besten gefallen und ich habe sie am Stück geschaut (es sind nur 6×30 Minuten, keine Sorge, es gibt noch Hoffnung für mich) und danach ging es leider bergab, aber ich mag sie weiterhin. Für zwischendurch oder nebenbei auf jeden Fall empfehlenswert.

Außerdem ging die 3. Staffel How to get away with murder vor einigen Tagen bei Netflix online und ich habe das direkt zum Anlass genommen, zusammen mit einer Freundin gleich 5 Folgen am Stück zu schauen. Das ist wirklich die einzige Serie, die so lange meine Aufmerksamkeit halten kann und bei der ich gar nicht aufhören mag.

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ich illustriere meine Beiträge jetzt immer ohne Zusammenhang mit Rhein-Fotos

 


Klickempfehlungen

Anna spricht über die Hassliebe zu Klischees und zeigt dabei, dass sie nicht nur schlechte Seiten haben, sondern auch wirklich gut sein können.

Sarah hat eine Fabelwesenwoche gestartet, um den weniger bekannten Fabelwesen eine Bühne zu bieten und sie vorzustellen. Einige davon kannte ich noch gar nicht, sehr interessant! Außerdem diskutiert sie, wieso sich Fantasyromane bis auf wenige Ausnahmen auf die immer gleichen Wesen beschränken. Eigentlich wirklich schade, da es so viele Optionen für Abwechslung gibt.

Elizabeta erklärt wie man zum erfolgreichen Booklover wird. In ihrem ersten Beitrag geht sie auf den typischen Lebenslauf und Lebensraum und die Essgewohnheiten ein. Es gibt noch drei Fortsetzungen der Beitragsreihe, die ihr in den Empfehlungen für ähnliche Beiträge unten drunter finden solltet. Super witzig!

Kat diskutiert, was sie an Zeitreiseromanen oft stört und wieso es so schwierig ist, sie von einem solchen Buch zu überzeugen. Darüber wovon sie spricht habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, stimme aber vollkommen zu.

Dann muss ich euch noch zwei sehr wichtige und gut geschriebene Beiträge auf Schreibwahnsinn vorstellen, nämlich „Erste Schritte zum diskriminierungsfreien Schreiben“ von Elif und „Feminismus und starke Protagonistinnen“ von Tasmin.

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5 Kommentare zu „Wochenrückblick KW41

  1. Ich kenne Leute die behaupten das beste was man in Düsseldorf machen kann, ist nach Köln zu fahren. Ansonsten fand ich Schloss Benrath aber noch ganz hübsch.
    Viel Spaß beim zweiten Irie Revoltes Konzert. Die sind eine meiner Lieblingsbands, aber ich hab die Chancen sie in diesem Jahr nochmal zu sehen leider verpasst. 😥

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  2. Wenn ich Dein Foto vom Rheinturm auch nur ansehe, wird mir schon schwindelig. Ich weiß schon, wieso ich immer nur drunter stand und nie rauf bin *lach*
    Ich war ja nur immer mal zu Besprechungen für ein paar Tage in Düsseldorf und der Kollege, mit dem ich unterwegs war, hat mich jedes Mal in einen Shop in der Altstadt geschleppt, um Tote Hosen Merchandise zu kaufen und dann sind wir in der Altstadt versackt. Auch nicht gerade viel Kunst und Kultur, nicht wahr? 😉

    LG Gabi

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