[Rezension] New York zu verschenken

New York zu verschenken von Anna Pfeffer
Quelle: cbj

 

Autorinnen: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Format: broschiert
Seitenzahl: 331
Preis: €14,99
Reihe: –


Inhalt

Anton hat bereits Tickets für eine New York Reise gebucht, als seine Freundin plötzlich mit ihm Schluss macht. Nun braucht er eine neue Begleitung, aber nicht irgendeine, sondern eine mit dem gleichen Namen wie dem seiner Ex. Er hat Glück und jemand meldet sich, allerdings scheinen die beiden anfangs nicht unbedingt auf einer Wellenlinie zu liegen.

 


Meinung

Die Idee des Buches klingt witzig und unterhaltsam. Dass der Roman in Form eines Whatsapp-Chats geschrieben ist, unterstreicht diese Erwartung noch. Was ich nicht erwartet habe, ist dass die ganze Geschichte wirklich nur in Form von Nachrichten stattfindet und das zu 95% VOR der Reise. Aus dem Klappentext ist das nicht ersichtlich und das hat mich etwas enttäuscht.

Aber auch sonst war ich nicht allzu überzeugt. Anton ist verwöhnt und oberflächlich und bis kurz vor Schluss konnte ich nicht die kleinste Sympathie für ihn aufbringen. Er verhält sich einfach nur überheblich und arrogant und ist viel zu sehr von sich selbst überzeugt. Liv wird von ihm nur darauf reduziert, dass sie doch hoffentlich gut aussieht, da sie sonst keine geeignete Begleitung für ihn darstellt.
Liv wirkt viel netter und verantwortungsbewusster, da ihr Leben nicht nur aus Spaß besteht und sie das auch Anton immer wieder klarmachen und ihn auf den Boden zurückholen will. Mit dieser Ansicht ist sie allerdings widerum auch eher überheblich.

Eine Handlung gibt es in dem Sinne nicht. Man liest einfach nur den Chatverlauf zwischen den beiden Charakteren, die sich kennenlernen und viel streiten. Dabei machen sie auch hin und wieder Witze oder sich übereinander lustig, aber meinen Humor hat das nicht getroffen und ich fand es eher nervig. Generell fand ich die Gespräche oft ziemlich belanglos – eben genau so, als würde man einen fremden Chat-Verlauf mitlesen (was es eben auch war). Gegen Ende konnte mich das Gespräch doch noch ein bisschen überzeugen, weil es dann etwas weniger oberflächlich war, aber alles in allem war ich ziemlich gelangweilt und habe den Text oft nur überflogen.


Fazit

Ein Chat-Roman zwischen zwei sehr unterschiedlichen Charakteren, der unterhaltsam hätte sein können, es für mich aber leider nicht war. Die Gespräche waren oft ziemlich belanglos und ich hätte mir gewünscht, dass es mehr wirkliche Handlung gibt.

2 Kommentare zu „[Rezension] New York zu verschenken

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