4 Gründe, wieso Instagram nicht meine Plattform ist

Instagram ist nicht mein Ding. Vielleicht weiß der eine oder andere dass ich dort auch einen Account habe und auch hin und wieder poste – aber eben nur hin und wieder. Ich schaue mir auch gerne Bilder von anderen dort an, aber ich selbst werde dort nie „erfolgreich“ sein. Wieso erfahrt ihr gleich.
Versteht diesen Beitrag bitte nicht als Kritik (bis auf den letzten Punkt vielleicht) sondern eher als Kompliment, wenn es euch anders ergeht als mir.


1. Die Regelmäßigkeit

Damit einem Leute folgen und zwischendurch auch nicht vergessen, dass man noch existiert, muss man regelmäßig posten und das bedeutet im Idealfall alle 1-2 Tage. Es gibt einen Haufen Gründe, wieso ich das nicht kann oder möchte (auf die ich auch noch eingehen werde), aber der wichtigste ist einfach der: ich denke nicht daran. Instagram ist für mich keine Priorität und meistens vergesse ich schlicht und einfach, zu posten. Dass man seine Beiträge nicht (ohne Umwege) vorausplanen kann, spielt da noch mit rein.

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2. Die Ästhetik

Ich kann keine guten Fotos machen. Das ist ein Fakt. Ich habe weder eine gute Kamera, noch hübsche Dekoartikel und ich kann Dinge auch nicht so in Szene setzen, dass sie trotzdem gut aussehen. Meine Bilder sind deshalb immer sehr simpel und oft weiß ich selbst, dass sie nicht allzu hübsch sind. Das ist mir prinzipiell egal, aber den meisten (potenziellen) Followern natürlich nicht. Es gibt unfassbar viele Accounts, die von unglaublich schönen Fotos nur so überlaufen und ich weiß selbst, dass ich da nicht mithalten kann – und das möchte ich auch gar nicht. Zusätzlich kann und möchte ich mich nicht an ein einheitliches Theme halten, weil ich es langweilig fände, immer wieder ähnliche Fotos zu machen und dabei nur die Bücher auszutauschen.

3. Mangel an Hypes

Wenn ihr meinen Blog lest, dann wisst ihr vermutlich auch, dass ich eher selten Bücher lese, die richtig bekannt und beliebt sind. Wenn, dann meistens erst Jahre später. Generell findet man bei mir so gut wie nie eine Neuerscheinung und genau für diese interessieren sich viele am meisten. Bei Instagram merkt man sehr stark, ob ein Buch oder eine Reihe ein großes Fandom hat, denn das spiegelt sich sofort in den Likes wider. Liest man ein beliebtes Buch, hat man ganz gute Chancen, aber ist es ein paar Jahre älter oder einfach nur unbekannt, interessiert sich kaum jemand dafür. Davon möchte ich mir aber nicht diktieren lassen, welche Bücher ich teilen möchte.

4. Die Geduld

Ich bin ungeduldig. Manchmal ist es mir schon zu viel, auf meinen Tee zu warten. Die Geduld, zig Fotos zu machen, bis ein instagram-würdiges dabei rauskommt, habe ich einfach nicht. Davon abgesehen, dass ich dann auch mit der Auswahl überfordert bin und es vielleicht gleich ganz lasse. Dazu kommt das Problem, dass man gerade im Winter viel abwarten und sehr gut timen muss, damit man den Moment abpassen kann, in dem sich die Sonne mal kurz zeigt.

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5. Der Algorithmus Das Gemecker

Schon seit Monaten ist das vorherrschende Thema auf Instagram die sinkende Reichweite. Klar würde es mich auch frustrieren, wenn ich mir viel Mühe mit einem Foto gebe und dann nur ein Bruchteil meiner Follower es wirklich zu Gesicht kriegt. Trotzdem kann man daran nun mal nichts ändern und darum verstehe ich die Beschwerden nicht. Den Seitenbetreibern ist das scheinbar egal, also wieso weiterhin darüber aufregen und die Stimmung runterziehen?
Ich gehe mal stark davon aus, dass jeder dort angefangen hat, weil es Spaß macht und der bleibt doch genauso erhalten. Wenn man sich zu sehr auf die Zahlen versteift und dadurch keine Freude mehr daran hat, sollte man sich wirklich überlegen, lieber aufzuhören. Ich jedenfalls entfolge teilweise sogar, wenn ich nur noch Beschwerden lese, denn ich komme zur Unterhaltung und Entspannung auf diese Seite und brauche da keine Negativität.


Wie bereits erwähnt mag ich die Plattform trotzdem. Mehrmals am Tag scrolle ich mich durch den Feed, verteile Herzen und bewundere, dass andere so fantastische Fotos machen können. Die Instagram Stories sind außerdem eine meiner liebsten Ablenkungen und ich schaue sie gerne durch, auch wenn mir selber klar ist, dass ich das reduzieren sollte (gerade in der Prüfungsphase…).

Wie ist das mit euch? Seid ihr auf Instagram und wenn ja, nur als „Zuschauer“ oder postet ihr selber regelmäßig?


Einen tollen Artikel zum Thema Instagram findet ihr bei Ivy.

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39 Kommentare zu „4 Gründe, wieso Instagram nicht meine Plattform ist

  1. Amen to that!
    Ich habe schon oft überlegt für einen Instaaccount zu machen, aber wegen deiner genannten Gründen lasse ich es.
    Ich mache zwar gerne Fotos, vor allem mit meiner neuen Kamera, aber jeden Tag etwas zu posten will und schaffe ich nicht. Ausserdem würde mi h der dauerne Vergleich nerven. „Oh, das Foto ist viel hübscher als meins“. So ging es mir bereits mit meinem privaten Account, der schon länger der Vergangenheit angehört.
    Instagram und ich werden einfach keine Freunde.
    Viele Grüsse
    Julia

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    1. Hi Julia,
      Freut mich dass das jemand nachvollziehen kann. Wobei das ja eigentlich schade ist :D
      Mir ist dabei auch ständig bewusst, dass die anderen das so viel besser machen und das motiviert mich nicht unbedingt, dranzubleiben. Ich poste deshalb auch nur spontan, wenn ich gerade Lust darauf habe und habe den Account sonst hauptsächlich um anderen zu folgen.
      Man muss ja nicht alles mitmachen :)
      Liebe Grüße!

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  2. Hey,

    ich kann deine Gründe so gut nachvollziehen. Ich habe in letzter Zeit oft überlegt, ob ich meinen Account wieder lösche. Mit reinen Buch-Fotos bin ich da nicht glücklich. Lustiger Weise werden Naturbilder und Selfies besser geklickt, was ich auch nicht unbedingt machen möchte. Ein totaler Teufelskreis.
    Mir sagten mal schlaue Leute, also Buchblogger ;) , dass man einfach sein Ding machen soll. Egal, ob man erfolgreich ist. Der Spaß ist alles was zählt und irgendwie haben die Recht… ;)

    Hab einen tollen Abend.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

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  3. Hi Jacquy :D

    ich kann alles was du schreibst total gut nachvollziehen. Auch ich schaffe es nicht, regelmäßig etwas auf Instagram zu posten, oft nur 1 bis 2 mal die Woche. Mir fehlt 1. die Zeit (Posts vorzuplanen wäre wirklich großartig, ich habe aber keine Lust dafür wieder eine extra App runterzuladen und mich damit auseinander zu setzen usw. usw.) und 2. die Kreativität für Bilder (wie du schon sagst: wenig Deko, fehlendes Licht, nur die Handykamera zur Hand, kein schöner Hintergrund etc.). Mal sehen, ob ich mir zumindest Deko-technisch noch ein bisschen was zulege, aber in nächster Zeit wohl eher nicht ^^‘. Und ganz sicher mache ich deswegen nicht diesen Funko-Pop Trend mit. Die Dinger sieht man ja auf jedem 2. Bücher-Bild ^^‘. Nervt auch ein bisschen, aber egal xD.
    Ich versuche derzeit zwar schon eine gewisse Einheitlichkeit – hauptsächlich wegen genannter fehlender Kreativität xD – aber so richtig zufrieden bin ich damit auch nicht. Natürlich erreiche ich dadurch auch kaum neue Follower, aber das ist mir mittlerweile wirklich egal. Ich mache das nur aus Spaß und ich nutze gerne die Stories um hin und wieder was zu teilen und gucke mir natürlich auch gerne die Bilder und Stories von anderen an.
    Dieses Gemotze wegen der Reichweite nervt mich auch extrem. Gut, für Autoren, die Instagram als Werbeplattform nutzen ist die Einschränkung suboptimal, aber dieses ständige Gemecker nervt trotzdem. Was ändert es denn? Bisher jedenfalls nichts….

    Liebe Grüße
    Insi Eule

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    1. Hey Insi,
      mich überrascht es gerade etwas, wie viele mir mit den Punkten zustimmen, weil ich das bisher nie von anderen gelesen habe :D Freut mich aber, dass meine Probleme damit nicht unverständlich sind.

      Ich bin gar kein Fan von Deko und habe auch kaum was zu Hause und werde mir sicher nicht extra für Instagram was anschaffen. Da bin ich einfach nicht der Typ für. Funkos kann ich auch nicht leiden, manchen Accounts bin ich sogar entfolgt weil sie auf jedem Bild waren und ich sie einfach nicht mag.

      Schön dass du dir keinen Stress wegen Followern machst. Weiter so :)
      Den Punkt mit der Werbung habe ich noch gar nicht überlegt, stimmt natürlich. Aber man kann wie gesagt ja leider sowieso nichts dran ändern, darum finde ich, dass man sich langsam eben damit abfinden muss.

      Liebe Grüße!

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  4. Hallo Jacquy!
    Ich bin auf Instagram und das sehr gerne. Am liebsten mag ich die Stories. Ich scroll mich aber auch gerne durch die Bilder.
    Es macht mir Spaß Instagram tauglichen Inhalt zu erstellen und ich erzähle auch gerne in die Stories was mich gerade bewegt oder was so bei mir los ist. Dennoch gehöre ich bestimmt nicht zu den Insta-Pros 😅
    Diese ganze Follower Sache ist mir generell nicht so wichtig. Klar freue ich mich über Likes und Interaktion. Ich weiß meine Followerzahl allerdings nie, auch nur ansatzweise auswendig. Egal ob Instagram, Twitter oder sonst wo.
    Ich denke als Hobbyblogger kann man auch gar nicht alle Netzwerke bedienen. Such dir die raus die dir Spaß machen! Und wenn du irgendwo nur mitliest ist das ja auch völlig in Ordnung.

    Liebe Grüße
    Sabrina

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    1. Hey Sabrina,
      schön dass du daran Freude hast :) Das mit den Followern nicht so eng zu sehen ist wirklich eine gute Voraussetzung, um es auch wirklich gerne zu machen. Über Likes freue ich mich auch immer sehr, aber dabei achte ich auch eher darauf, von wem sie kommen als auf die Anzahl. Das ist mir wichtiger.
      Das stimmt auf jeden Fall. Auf Facebook habe ich auch schon lange meine Bloggerseite deaktiviert, weil ich sie nie genutzt habe. Ich beschränke mich da lieber auf Twitter.

      Liebe Grüße und danke für den Kommentar!

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  5. Hi Jacquy,
    deine Gründe kann ich fast alle nachvollziehen. Nur Punkt 1 stimmt so nicht. Es gibt auch Tools, mit denen du insta-Posts vorbereiten kannst ;)
    Ich liebe jedenfalls Insta und lasse mich dort auch gern inspirieren.
    LieGrü
    Elena

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    1. Hey Elena,
      ja, davon habe ich auch gehört, daher der Einschub „ohne Umwege“. Und soweit ich weiß muss man da auch noch mal die Bestätigung geben, damit es wirklich veröffentlicht wird und das spart mir damit dann ja keine Arbeit :D Aber danke für den Hinweis!
      Aber schön dass du die Seite so magst und Spaß daran hast :)

      Liebe Grüße!

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  6. Beim zweiten Punkt von dir fehlt am Ende ein „nicht“ 🙈
    Ich benutze Instagram regelmäßig.Dort poste ich meistens auch in meiner Story, wenn ich eine neue Rezension geschrieben habe und mache Unpackings.Ich kann dich gut verstehen, auch ich habe manchmal keine Lust regelmäßig Bilder zu posten und wenn ich keine neuen Bilder mehr in Reserve habe, poste ich auch 1-2 Wochen nichts.
    Außerdem hast du Recht, auf Instagram findet man nur sehr selten Accounts, die nicht nur Neuerscheinungen in die Kamera halten.Ich mache oft eine Auszeit von Instagram, wenn ich wieder von der ganzen Oberflächligkeit erschlage werde und wenn mal Follower verschwinden, dann ist das halt so!Ich verstehe selbst auch nicht , weshalb einige gleich rumheulen wenn sich zwei Follower verabschieden und fragen, was man besser machen kann, aber ich glaube irgendwie wird man von den Zahlen besessen 😅Liebe Grüße, Kat

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    1. Danke für den Hinweis!
      Schön dass du das alles so locker siehst, so sollte das auch sein. Man sollte sich auf jeden Fall nicht dazu zwingen, wenn man mal keine Lust hat.
      Da hast du wohl leider recht, viele nehmen das einfach zu ernst. Ich wüsste nicht mal, wie viele Follower ich etwa habe und würde es gar nicht bemerken, wenn es weniger werden :D

      Liebe Grüße!

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  7. Hi Jacquy,

    Geht mir aber auch so.

    Ich hatte mal ganz kurz einen Insta account aufgemacht. Und dann ich aber: was soll ich denn da die ganze Zeit fotografieren? Ist irgendwie nicht für mich. Obwohl ich an sich auch gern fotografiere, hat dieses Netzwerk für mich einen negativen, hektischen, und irgendwie oberflächlichen Beigeschmack.

    Ich habe in letzter Zeit aber auch einige Beiträge über Influencer dort gesehen, die das sicher beeinflusst haben.

    (Wenn Interesse besteht:

    das sind offizielle Channels, also keine Angst vor den links. :) )

    Ud bei den Hypes geht es mir genauso wie Du. Gerade lese ich aus Versehen mal den neuen Murakami. Aber sonst räume ich ja auch immer eher meinen SUB ab, oder warte ein-zwei jahre, was sich „bewährt“ und lese es dann. ^^

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    1. Hey Andrea,
      ja genau, ich habe auch nicht genug was ich dort zeigen könnte und immer die gleichen Fotos in verschiedenen Winkeln zu fotografieren ist ja auch nicht das Wahre. Die Oberflächlichkeit stimmt aber wohl. Natürlich geht es viel um optisches, aber daneben sollte einen auch immer noch der Hintergrund interessieren und viele (zugegeben: oft auch ich) lesen nicht mal die Bildunterschriften und das finde ich schade. Da sind Plattformen wie Twitter viel eher mein Ding, da es da noch konkret um das Geschriebene geht.
      Dass Influencer da einen Einfluss drauf haben, denke ich wohl auch. Die Videos werde ich mir mal anschauen, danke!

      Liebe Grüße :)

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      1. Twitter ist auch voll Sinn meins. Auch von der Athmosphäre her.

        Sorry, dass die Videos gleich so fett eingebettet werden hatte ich gar nicht beabsichtigt. Wollte Dir nur unauffällige links da lassen. Vielleicht kannst Du den Kommentar noch bearbeiten. ^^°

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  8. Hallo Jacquy,

    ich selbst bin ja ein großer Fan von Instagram und nutze diese Plattform einfach am allerliebsten. Ich bin zwar auch bei Facebook vertreten, aber lange nicht so aktiv. Mit Twitter hingegen kann ich leider nicht so viel anfangen.
    Ich verstehe aber auch, wenn manchen Leuten das einfach zu viel Arbeit ist. Ich liebe es einfach zu fotografieren und so habe ich direkt eine Plattform diese Bilder auch zu teilen. Da es mir auch nicht um Wachstum sondern vielmehr um Kommunikation geht, ist mir der Algorithmus auch egal. Ich habe dort mittlerweile einfach schon viele liebe Mädels kennen gelernt, die mir die App versüßen.
    Aber das Gemeckere über den Algorithmus geht mir in letzter Zeit dann doch auf die Nerven und ich hoffe sehr, dass sich das irgendwann wieder legen wird :)

    Ich habe deinen Beitrag übrigens in meinem Stöberrunden-Beitrag geteilt:
    https://zeilen-springerin.blogspot.de/2018/02/stoberrunde-9.html

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich dir!
    Jessy

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    1. Hallo Jessy,

      freut mich, dass dir Instagram so viel Spaß macht. Wenn man sowieso gerne fotografiert, dann ist das natürlich wirklich die perfekte Plattform. Und stimmt, der Austausch ist wichtiger als die Zahlen und ich freue mich über Kommentare auch immer viel mehr als über Likes (auch wenn die natürlich auch toll sind).
      Ich hoffe auch. Die Beschwerden darüber sind meiner Ansicht nach auch schon weniger geworden, ich denke langsam gewöhnt man sich daran.

      Dankeschön, das freut mich!
      Liebe Grüße und dir auch ein schönes Wochenende.

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  9. Letztendlich sehe ich das mit Instagram genauso, wie mit dem Blog. Man macht das für sich selbst und muss dabei auch sich selbst treu bleiben, ansonsten ist es ohnehin nicht sehr authentisch und wenig erfolgreich. Letztendlich muss man Bock drauf haben, sonst bringt es alles nichts. Und Spaß muss es machen. :-)

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  10. Hallöchen,
    Einen schönen Beitrag hast du geschrieben und interessante Punkte angesprochen. Ich bin bei Instagram und mag es auch echt sehr gern. Ich liebe es auch, durch den Feed zu scrollen, tolle neue Buchtipps zu sammeln und schöne Bilder zu bewundern. Und die Stories mag ich auch total. :) Auch selbst Fotos zu machen macht mir Spaß. Und das ist für mich der wichtige Punkt: es macht mir Spaß. Deshalb ist es für mich auch überhaupt nicht schlimm, dass ich nicht regelmäßig poste und keine gute Kamera oder Dekoartikel habe. Davon würde ich mir die Pallform nicht mies machen lassen, oder sagen, dass es nicht meine Plattform ist.
    Das mit dem Gemecker kann ich schon verstehen. Ist ja schon ärgerlich, wenn man sich so viel Mühe gibt und dann kein Feedback bekommt. Dann macht es eben auch weniger Spaß. Wenn das Gemecker allerdings überhand nimmt, ist das natürlich doof. Das ist mir aber bisher noch bei niemandem aufgefallen.
    LG

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    1. Hey,
      danke!
      Schön, dass es dir so viel Spaß macht. Das ist eben wirklich die Hauptsache.
      Ja, ich kann das Gemecker wie gesagt auch nachvollziehen, aber gerade wenn es dauerhaft ist, stört es mich als Abonnent wirklich. Mittlerweile hat das zum Glück wieder nachgelassen, aber teilweise habe ich von manchen Accounts gar nichts anderes mehr gelesen und das ging mir dann doch auf die Nerven. Schön, dass es dir nicht so ging.
      Liebe Grüße!

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  11. Hey Jacquy!

    Amen zu dem Beitrag!
    Ich hab letztes Jahr mit Instagram angefangen und war anfangs total begeistert, hab ewig viel Zeit für die möglichst perfekten Fotos verwendet, versucht, mit anderen in Kontakt zu kommen und Follower zu finden … Anfang diesen Jahres ist diese Euphorie dann plötzlich weg gewesen und aktuell poste ich gar nichts mehr, einfach weil mir die Lust fehlt. Aus den von dir genannten Gründen. All dieser Druck zu perfekten Bildern, häufigen Updates, möglichst aktuellen Büchern … es nervt gerade einfach. Eigentlich schade, denn Buchfotografie finde ich an sich super schön :-)

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Hey Sarah,
      auf der einen Seite freut es mich, dass du das nachvollziehen kannst, aber auf der anderen Seite ist es natürlich schade, dass dir die Lust abhanden gekommen ist. Ich hoffe, das legt sich wieder und du fängst wieder damit an. Wenn es dir generell gefällt, dann kommt die Lust vielleicht wieder :)
      Liebe Grüße!

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  12. Mir geht es da sehr ähnlich wie dir! Ich wäre sehr gerne regelmäßige Instagramnutzerin, schaffe es einfach nicht. Zwar schaue ich mir super gerne die Beiträge anderer an, selbst Fotos zu schießen ist aber nicht drin. Zum einen denke ich einfach nicht dran, zum andern bin ich einfach nicht dazu in der Lage!

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  13. An den Kommentaren sieht man schon: jeder , jede hat andere Prioritäten und Vorlieben. Schön, dass man sich aussuchen kann, wo man was macht. Ich feuere auf allen Kanälen, um meine potenziellen Leser meines Blogs zu erreichen. Facebook ist wichtig, aber nicht so schön. Twitter ist aktuell und man kann sehr gut mitmischen und auch ohne Fotos posten und auch retweeten. Instagramm ist für mich einfach nur nett. Da gibt es in meiner Filterblase niemals böse Kommentare. Ich poste Bilder, wenn ich meine, dass sie allgemein gemocht werden könnten. Ich beteilige mich mit Fotos an bestimmten Aktionen (zurzeit #plastikfasten2018 ) ich glaube nicht, dass man täglich posten muss und dass es immer perfekte Bilder von neuen Büchern sein müssen.
    Kurz: es lebe die Vielfalt und wir sollten alle das machen, was wir mögen.

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    1. Schön gesagt, damit hast du auf jeden Fall recht.
      Facebook war noch nie mein Liebling und meine Seite für den Blog habe ich dort so unregelmäßig genutzt, dass ich sie irgendwann deaktiviert habe. Instagram bringt mir als „Werbung“ glaube ich praktisch gar nichts, das heißt das mache ich wirklich nur nach Lust und Laune und lasse mir da jetzt auch nichts vorschreiben. :)

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  14. Hi 😊
    Ich mag Instagram, halte mich aber nicht an irgendwelche Konventionen oder Vorgaben. Schlussendlich gebe ich ja selbst die Regeln vor und die lauten für mich: Tu, was du willst 😁 Egal, was andere sagen. Die Fotos müssen nicht perfekt sein und ein gleichbleibendes Thema ist auch nicht unbedingt nötig. Natürlich kann es sein, dass dadurch weniger Likes zusammenkommen, aber solange es trotzdem Spaß macht, würde ich mich daran nicht stören. Ich finde eher unnatürlich wirkende Fotos uninteressant und immer die gleichen Bücher möchte ich auch nicht sehen.
    Solltest du also doch mal Spaß an den bunten Bildchen haben, tob dich doch einfach aus und sei du selbst. Das ist meiner Erfahrung nach immer der beste Weg.

    Liebe Grüße,
    Sandra

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    1. Hallo Sandra,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Das bestärkt mich auf jeden Fall darin, mich nicht an das zu halten, was „alle machen“. Aktuell habe ich da keine Lust drauf, aber das ändert sich vielleicht wieder wenn das Wetter wieder besser wird und nicht jedes Foto automatisch zu dunkel wird, unabhängig vom Motiv.
      Schön dass du es auch einfach nach Lust und Laune machst. :)

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  15. Ich klink mich bei Sandra oben ein: Mach, was du willst!
    Ich stand auch schon kurz davor meinen Account zu löschen – weil kein Sinn und keine Lust Fotos zu machen. Hab jetzt mal wieder angefangen und hat keine Kunstblumen oder Duftkerzen darauf, sondern meist mein Müsli XD
    Und: Ich lese auch kaum Mainstream – damit tanzt man aus der Reihe, aber findet eben auch Gleichgesinnte!
    Mir ist bei den Bildern übrigens nur wichtig, dass sie scharf sind, man erkennt, was da gezeigt wird und es nicht wie „hingeklatscht“ wirkt. Überzeichnete Bilder mag ich nicht. Bin deswegen auch schon einigen entfolgt, da mich der perfekt inszenierte „Wahnsinn“ nicht gereizt hat :/
    Also Kopf hoch. Hab Spaß :D

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    1. Hey,
      auch dir danke für den Kommentar! Freut micht, dass du doch nicht den Account gelöscht hast, sondern neue Freude daran gefunden hast.
      Ich finde es auch wichtiger, dass das Foto „gelungen“ ist, das heißt nicht verschwommen und nicht zu dunkel oder überbelichtet. Auf die perfekte Inszenierung lege ich da auch weniger wert.
      Danke!

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  16. Huhu!

    Ich poste ab und an Bilder auf Instagram, würde mich aber nicht als Bookstagrammer bezeichnen. Ich habe immer den Eindruck, diesen Titel kann man nur für sich beanspruchen, wenn man kunstvolle Deko und Hintergründe benutzt, und meine Bilder sind meistens eher „Hier sind meine Bücher in ihrem natürlichen Lebensraum.“

    Fotos nur für Instagram mache ich gar nicht. Die Bilder, die ich dort poste, habe ich normalerweise nur gemacht, um in meinen Rezensionen nicht immer nur die Verlagscover zu verwenden. Mir geht es da wie dir: ich will eigentlich gar nicht mithalten mit den großen Instagrammern, obwohl ich mir deren Fotos gerne angucken. Wobei mir deine Fotos übrigens gut gefallen!

    An deinem Blog mag ich gerade, dass man hier nicht nur die Hype-Bücher findet. Aber ich merke bei mir auch, dass ältere oder weniger bekannte Bücher einfach nicht die gleichen Klicks bekommen, die Rezensionen werden weniger gelesen und so weiter… Trotzdem möchte ich in Zukunft MEHR ältere und unbekanntere Bücher rezensieren.

    Das Gemecker über Zahlen hat man ja leider nicht nur auf Instagram… Ich finde es immer sehr schade, wenn ich den Eindruck habe, dass jemand über die Zahlen komplett den Spaß an der Sache aus den Augen verliert.

    LG,
    Mikka
    Mikka liest von A bis Z

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    1. Hallo Mikka!
      Für mich ist ein Bookstagrammer schon jemand, der hauptsächlich Bilder von Büchern postet. Völlig unabhängig davon, wie kunstvoll oder „erfolgreich“. Wobei es da sicher keine feste Definition gibt. ;)

      Danke für das Kompliment! Deine Bilder gefallen mir auch sehr, habe ich gerade festgestellt.

      Ja, leider bekommt man für unbekanntere Bücher wirklich weniger Aufmerksamkeit. Manchmal überlege ich mir auch, ob ich solche Bücher überhaupt rezensieren soll, aber eigentlich ist das gerade deshalb wichtig, weil sie noch nicht jeder kennt und man deshalb vielleicht ein paar Geheimtipps geben kann. Darauf möchte ich in Zukunft auch mehr achten.

      Das stimmt leider, dem stimme ich auch total zu. Zahlen sollten nicht das wichtigste sein.

      Liebe Grüße!

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  17. Hallöchen,
    ich liebe Instagram. Ich finde es toll, hübsche Bilder posten zu können und bei anderen anschauen zu können. Aber ich habe da die gleichen Probleme wie du.

    Was die Regelmäßigkeit betrifft. Ich habe so Phasen, da bereite ich ganz viele Bilder vor, um regelmäßig posten zu können. Und dann habe ich Phasen (die überwiegen), in denen ich überhaupt nicht an Instagram denke. Dass man nicht einfach Vorplanen kann, stört mich auch sehr.

    Ich habe mir neulich extra ein bisschen Dekozeugs gekauft, um hübsche Bilder machen zu können. Und manchmal schaffe ich es, richtig tolle Bilder zu machen. Dann bin ich immer sehr stolz auf mich. Aber die meiste Zeit sind meine Fotos auch eher mittelmäßig. Ich bin nicht so gut darin, Dinge richtig in Szene zu setzen oder Bilder zu bearbeiten.
    Ich hab mir da eine Zeitlang auch unnötig Druck gemacht. Es müssen ja nicht nur die einzelnen Bilder gut aussehen, sondern auch im Feed zusammen passen. Bei sowas bin ich etwas perfektionistisch, aber ich versuche gerade, es lockerer zu sehen.

    Beim Punkt „Mangel an Hypes“ möchte ich dir ein wenig widersprechen. Klar, kriegt man schon mehr Likes, wenn die Follower das Buch kennen. Aber wenn das Buch gut in Szene gesetzt ist und das Bild einfach nur schön ist, kriegt man genauso welche. Das ist schon ein großes Zusammenspiel.

    DANKE! Dieses Gemecker geht mir auch so auf die Nerven. Ich finde den Algorithmus an sich nicht schlecht, weil ich so die neuen Bilder meiner Lieblingsaccounts gleich als erstes gezeigt bekomme.
    Wenn ich mir so die Likes meiner Bilder angucke, merke ich schon auch, dass die Bilder vor dem Algorithmus ein klein wenig besser wahrgenommen wurden, aber wie du sagst: Es bringt nichts. Also wieso aufregen? Ich habe das Gefühl, dass sich meistens eh die erfolgreichen aufregen, die auf ein Bild statt 1.000 nur noch 900 Likes bekommen. Klar, ist das an sich viel, aber sollte man nicht dankbar für jedes „Gefällt mir“ sein?

    Toller Beitrag!
    Liebste Grüße, Kate

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    1. Hey Kate,
      danke für den langen Kommentar!
      Interessant dass du mir auch bei vielem zustimmst, die Plattform aber trotzdem magst. Es kommt eben immer stark darauf an, ob man darüber hinwegsehen kann oder nicht oder wie sehr einem das Fotografieren generell liegt. Wenn man das sowieso mag, dann lässt man sich von Kleinigkeiten nicht abhalten. :)

      Genau das stört mich beim letzten Punkt auch so. Es sind nicht die Leute, die kaum Likes bekommen und deshalb traurig sind, sondern die die von der vielen Rückmeldung quasi schon so verwöhnt sind, dass ihnen weniger quasi zu wenig ist. Obwohl es eben immer noch eine ganze Menge ist. Ich freue mich immer schon, wenn ich über 20 komme :D

      Liebe Grüße!

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  18. Mir geht es mit Instagram ganz genauso. Ich habe einen Account dort und gucke auch mehrmals am Tag rein, weil ich einigen interessanten Accounts folge, aber das Posten vergesse ich regelmäßig. Ich habe auch kein System dabei. Wenn ich im Urlaub bin, gibt es Urlaubsfotos, wenn ich eine Buchrezension auf meinem Blog veröffentlicht habe, gibt es ein Bild davon, und wenn mir nichts einfällt, halt nichts. Klar, dass ich da nicht so krass viele Follower bekomme, aber das ist mir auch egal. Mein Account funktioniert ein wenig als Ergänzung zu meinem Blog, aber nur bedingt, ähnlich wie die Facebookseite, die ich auch nur halbherzig führe.
    Ich habe auch absolut nicht die Geduld für irgendwelche aufwändigen Bilder und kaufe mir auch sicher keine Dekoartikel oder gehe mit meinen Büchern im Park spazieren, nur damit das Bild am Ende toll aussieht. Ich nehme das, was halt da ist, und wenn mein Feed dann nicht super einheitlich ist, ist das eben so.
    Durch meine beste Freundin, die auf Instagram ziemlich aktiv und erfolgreich ist, kenne ich bereits auch viele Tipps für mehr Follower, die Beschwerden über die eingeschränkte Reichweite und alle möglichen Tricks für mehr Erfolg. Das wär es mir alles gar nicht wert. Ähnlich wie beim Bloggen mache ich das alles nur, solange es mir Spaß macht.

    Liebe Grüße :)

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    1. Schön, dass du dir damit auch keinen Stress machst. Wenn man nicht voll und ganz dabei ist, dann macht es auch keinen Sinn, sich zu viele Gedanken zu machen. Da ist es eindeutig besser, es einfach nach Lust und Laune zu machen.

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