[Rezension] When Dimple met Rishi

When Dimple met Rishi

 

Autorin: Sandhya Menon
Verlag: Hodder Paperbacks
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 384
Reihe: –


Inhalt

Obwohl ihre Mutter darauf besteht, dass sie sich möglichst bald mit einem passenden Partner verlobt, konnte Dimple ihre Eltern überzeugen, sie zu einem Sommerkurs fahren zu lassen. Ihre Leidenschaft ist das Programmieren und dort hat sie nicht nur die Möglichkeit, eine App zu entwickeln, die ihr am Herzen liegt, sondern kann vielleicht sogar ihr Idol treffen.
Als sie dort Rishi kennenlernt, der sie direkt als zukünftige Ehefrau begrüßt, merkt sie, dass ihre Mutter ihr etwas verheimlicht hat. Obwohl sie sich jede Mühe gibt, es zu verhindern, muss sie jedoch bald zugeben, dass sie und Rishi wirklich gut zueinander passen.


Meinung

Dieses Buch war genau das, was ich erwartet habe.
Dimple und Rishi sind beide Kinder von indischen Eltern, aber in Amerika geboren und beide gehen damit sehr unterschiedlich um, was ich spannend fand. Dimple weigert sich, jung zu heiraten und Kinder zu bekommen und legt all ihren Fokus auf ihre Bildung und Karriere, während Rishi die traditionelle Form mag und tut, was seine Eltern von ihm erwarten. Das sorgt zwischen den beiden natürlich für Konflikte.

Das Setting mochte ich auch sehr, denn ein Kurs über App-Entwicklung ist kein häufiger Schauplatz. Besonders gut fand ich, dass es Dimple ist, die ihn unbedingt machen möchte und Rishi nur wegen ihr dort ist, was nicht die Geschlechter-Klischees bedient. Leider rückt das Thema im Laufe der Geschichte mehr in den Hintergrund und man erfährt kaum etwas über den Prozess des Programmierens, sobald die Beziehung zwischen Dimple und Rishi mehr in den Vordergrund rückt. Das fand ich wirklich schade, weil mich das Thema interessiert hat und es eine größere Rolle hätte spielen können.

Generell hat mir die erste Hälfte des Romans besser gefallen als die zweite, weil später noch ein paar Aspekte reinkommen, die aus meiner Sicht alles etwas durcheinander gebracht haben.
Sehr gefallen hat mir dafür, dass Dimple weiß was sie will und sich das nicht von anderen ausreden lässt. Die Chemie zwischen ihr und Rishi hat mir auch von Anfang an gefallen und wirkte sehr glaubwürdig und dadurch, dass beide wirklich tolle Charaktere sind, auch nachvollziehbar.


Fazit

Das Buch wird als YA rom-com vermarktet und das ist genau das, was man bekommt. Die kulturellen Hintergründe der Charaktere sorgen dafür, dass sich das Buch von anderen abhebt und die Chemie zwischen den Hauptfiguren konnte mich sofort überzeugen.

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4 Kommentare zu „[Rezension] When Dimple met Rishi

  1. Helloooo
    Ich mag diese Cover sehr, bin jetzt schon häufiger darüber gestoßen. Ich empfinde es irgendwie als erfrischend. 😀
    Aber leider spricht mich die Story nicht an.

    Liebe Grüße

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  2. Hey Jacquy,

    ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, diese Geschichte zu lesen, vor allem wegen des Diversity-Aspekts – indische Kultur im amerikanischen Kontext klingt unheimlich interessant, zumal die Autorin selbst aus Indien kommt und sagt, dass sie mal die positiven Aspekte von arrangierten Ehen zeigen wollte. Allein deshalb interessiert mich das Buch. 🙂
    Und wenn dann auch noch die Chemie zwischen den Hauptfiguren stimmt und so ein interessanter Bereich wie App-Entwicklung eingebracht wird … denke ich, dass ich es mal auf meine Wunschliste setzen sollte. ^^

    Liebe Grüße ^^

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