[Rezension] A thousand perfect Notes

 

A thousand perfect notes

Autorin: C.G. Drews
Verlag: Orchard Books
Sprache: Englisch
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 282
Erschienen: Juni 2018
Reihe: –


Inhalt

Beck steht eine Zukunft als hoffentlich großer Pianist bevor – allerdings ist das nicht sein Traum, sondern der seiner Mutter. Schon als Kind musste er täglich üben und nun besteht sein Leben aus nichts anderem mehr. Die Schule spielt keine Rolle, Freunde darf er nicht haben und allein die Idee von Freizeit oder anderen Hobbies ist in den Augen seiner Mutter lächerlich. Er kannte es nie anders, aber als er August kennenlernt, hat er endlich einen Anreiz, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.


Meinung

Musik spielt in diesem Buch eine große Rolle und die Handlung wurde sogar von der Biografie eines Komponisten inspiriert, aber auch wenn man für klassische Musik nicht viel übrig hat, ist das kein Problem. Zwar werden hin und wieder Komponisten erwähnt, aber Kenntnisse sind hier nicht nötig.

Das Buch ist stark von Beck als Hauptfigur getrieben. Man merkt ihm den Einfluss seiner Mutter extrem an und das hat Spuren in allen Bereichen hinterlassen. Er hat kein Selbstvertrauen, kennt nichts anderes als das Klavier und hat dementsprechend auch keine Ambitionen, etwas anderes zu tun. Er wagt es nicht. Woran das liegt erfährt man als Leser sehr schnell und es brach mir direkt etwas das Herz – und das war bei weitem nicht das einzige Mal.

Beck ist mir direkt ans Herz gewachsen und ich fühlte mit ihm mit und wollte nur noch, dass alles für ihn gut wird. Das gleiche gilt auch für die anderen Charaktere. Seine 5-jährige Schwester Joey ist fantastisch und ich liebe sie und auch August ist toll. Sie lernt Beck zwar wegen eines Schulprojektes kennen, aber sie beschließt, seine Freundin zu sein. Sie weigert sich, ihn in Ruhe zu lassen – egal wie oft er ihr sagt, dass sie keine Zeit miteinander verbringen könnten – und versucht, sich um ihn zu kümmern, auch wenn sie nicht weiß, was los ist. Außerdem hat sie neun Hunde und diverse andere Haustiere und kauft ihm Kuchen; die perfekte Freundin also.

Das Buch ist sehr emotional und darauf sollte man vorbereitet sein. Ich war es nicht, obwohl ich durch die Meinung anderer Leser bereits hätte gewarnt sein sollen. Es handelt sich nicht um ein fluffiges, fröhliches Buch, aber trotzdem gibt es positive Elemente, allen voran die Interaktionen zwischen den Charakteren, von denen ich bereits geschwärmt habe.


Fazit

Eine Geschichte, die mir mehr als nur ein mal das Herz gebrochen, mich aber auch oft zum Lächeln gebracht hat, und gerade deshalb absolut lesenswert ist. Beck ist eine fantastisch entwickelte Figur und ich habe es geliebt, die Aspekte seines Charakters kennenzulernen.

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