[Rezension] The Memory Book

The memory book 2

Autoren: Harry Lorayne, Jerry Lucas
Aktueller Verlag: Prelude Books
Format: Taschenbuch
Sprache: Englisch
Erstmals erschienen: 1974
Seitenzahl: 237


Thema und Meinung

Dieses Buch wurde mir empfohlen, als ich mich über mein schlechtes Gedächtnis beschwert habe. Als ich es mir ausgeliehen habe, wusste ich überhaupt nicht, was mich erwartet und auf welche Weise es verspricht, das Gedächtnis des Lesers zu verbessern. Aus diesem Grund möchte ich das zumindest kurz ansprechen, damit nicht alle so unwissend in die Lektüre gehen.

Die Methode, die die Autoren vorstellen, beruht auf der Visualisierung von Worten. Grob gesagt: Das, was man sich merken möchte, soll man sich auf möglichst lächerliche Art und Weise bildlich vorstellen und so garantieren, dass man es nicht mehr vergessen wird. Zunächst werden die Grundlagen erklärt und man kümmert sich darum, eine Liste von einfachen Gegenstände miteinander zu verbinden und sich so daran erinnern zu können. Anschließend wird gezeigt, wie man das Gelernte auf andere Bereiche anwenden kann, zum Beispiel lange Nummern oder schwierigere Wörter wie Namen (mit Zuordnung zu Gesichtern) oder abstrakte Begriffe, politische Fakten oder sogar Spielzüge im Sport. Alles beruht auf der gleichen Methode.

Für mich persönlich haben die Grundlagen noch gut funktioniert und auch Bereiche wie Zahlen fand ich toll, aber sobald es zu den abstrakteren Worten kommt, wo mit Ähnlichkeit zu anderen Worten gearbeitet werden sollte, funktionierte es für mich aus diversen Gründen nicht mehr. In jedem Kapitel gibt es einen ganzen Haufen an Beispielen zu Demonstrations- und Übungszwecken, aber da das Buch und damit auch die Beispiele Englisch sind, hilft das nur bedingt. Einiges hat für mich keinen Sinn gemacht, da ich die entsprechenden Worte nicht kannte, aber daneben habe ich auch festgestellt, dass das Konzept im Englischen deutlich leichter anzuwenden ist, als im Deutschen, gerade was die „Substitute words“ angeht, die ich für deutsche Wörter einfach nicht finde.


Fazit

Obwohl ich einige Kapitel übersprungen habe, weil ich sie persönlich einfach nicht brauche (Sport, Politik) und anderes für mich (noch?) nicht anwendbar ist, werde ich das Konzept weiter im Auge behalten und die Anwendung üben. Wenn man sie einmal verinnerlicht hat, kann die Methode zumindest in einigen Bereichen sehr sinnvoll sein und ich würde das Buch empfehlen, wenn man bereit ist, etwas Zeit in die Übung zu investieren.

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