[Rezension] Arlo Finch – Im Tal des Feuers

 

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Autor: John August
Verlag: Arena
Format: Hardcover
Preis: €16,00
Seitenzahl: 305
Übersetzer: Wieland Freund, Andrea Wandel
Reihe: Arlo Finch
1. Im Tal des Feuers
2. [In the lake of the Moon] (Übersetzung Herbst 2019)


Inhalt

Arlo Finch ist mit Mutter und Schwester gerade nach Pine Mountain zu seinem Onkel gezogen, weil sein Vater vom FBI gesucht wird. Dort muss er sich nicht nur deshalb erst mal zurechtfinden, weil er an einem neuen Ort ist, sondern auch, weil es kein gewöhnlicher Ort ist. Er sieht zum Beispiel einen Geisterhund am Waldrand, ein geheimnissvolles Mädchen, das plötzlich auftaucht und das sonst niemand sieht, und als er den Rangern beitritt, stellt er fest, dass das noch nicht alles ist.


Meinung

Das Buch beginnt mit dem Umzug der Familie und schnell erfährt man von den Umständen, die dazu geführt haben, allerdings nicht viele Details. Der Protagonist Arlo ist 12, seine mürrische Schwester etwas älter und seine Mutter mit vielen Dingen beschäftigt. Das Buch konzentriert sich allerdings nicht auf den Alltag, sondern der Fokus liegt auf den tatsächlichen Geschehnissen. So wird keine Zeit damit verschwendet, dass Arlo im Unterricht sitzt, sondern man folgt ihm z.B. ins Zeltlager, wo er fast umgebracht wird. Generell gibt es mehr Action als Erklärungen, auch wenn Arlo versucht, Nachforschungen anzustellen.

Generell war das Buch deutlich spannender, als ich erwartet habe. Es beginnt mysteriös, da man auch als Leser nicht weiß, was vor sich geht, als Arlo seltsame Dinge beobachtet. Schnell gerät er auch in die erste gefährliche Situation und von da an wird das Buch wirklich spannend. Die Spannung bricht dabei auch bis zum Ende nicht mehr wirklich ab. Neben der Unterhaltung hat das Buch aber auch ein paar gute Lektionen und Weisheiten parat, die aber nicht zu offensichtlich wirken, sondern gut in die Handlung eingebaut sind und die auch Arlo durch die Praxis lernt, statt dass sie ihm nur erzählt werden.

Die Charaktere mag ich sehr. Arlo selbst ist sehr ungewöhnlich, denn er ist zwar neugierig und mutig, aber gleichzeitig auch vorsichtig. Er überlegt sich in jeder Situation, was schief gehen könnte, hat aber auch direkt eine Lösung parat. So plant er beispielsweise als erstes einen Fluchtweg, als er sein neues Zimmer sieht, denn wer weiß schon, was passieren könnte. Was auch heraussticht, ist dass er eine Leseschwäche sowie zwei verschiedenfarbige Augen hat, was aber als völlig normal dargestellt wird. Seine besten Freunde sind Wu und Indra und beide haben einen sehr unterschiedlichen Charakter, wodurch die Truppe gut ergänzt wird.


Fazit

Ein mysteriöser und spannender Reihenauftakt. Das Ende ist halbwegs abgeschlossen, lässt aber viel Raum für eine Fortsetzung, auf die ich schon jetzt gespannt bin.

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