[Rezension] Verhext

Verhext

 

Autorin: Debora Geary
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 399
Erschienen: November 2012


Inhalt

Nell hat einen magischen Programmiercode entwickelt, mit dem sie andere Hexen über das Internet finden kann. Gleich die erste gefundene Person weiß allerdings nichts über Magie und glaubt nicht einmal daran. Um zu testen, ob ein Fehler vorliegt, schickt sie ihren Bruder Jamie zu ihr und dieser stellt fest, dass Lauren tatsächlich eine untrainierte Hexe ist und noch dazu eine ziemlich mächtige. Das ist ihr zunächst aber überhaupt nicht recht.


Meinung

Direkt positiv aufgefallen ist mir an diesem Roman die Verbindung zwischen moderner Technologie und traditioneller Magie, die ich sehr innovativ fand. Leider erfährt man darüber nicht so viel wie ich gerne gewusst hätte. Es kann sehr gut sein, dass das in späteren Bänden weiter thematisiert wird, aber leider wurde die Reihe nach dem ersten Band nicht weiter übersetzt und auch im Original sind die Bücher nicht mehr erhältlich. Das finde ich sehr schade, weil mich das Buch sehr überzeugen konnte und ich gerne weitergelesen hätte.

Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, wobei die von Lauren die prominenteste ist. Sie ist Immobilienmaklerin und hatte schon immer ein Gespür für die Gefühle anderer Menschen, was sie für diesen Beruf besonderes geeignet macht. Als ihr plötzlich eröffnet wird, dass das an ihrer Magie liegt, kann und möchte sie es zunächst gar nicht glauben. Sie sieht die ganze Sache eher skeptisch und braucht verständlicherweise eine Weile, bis sie sich dafür öffnen kann und auch die positiven Seiten daran sieht.

Sehr gefällt mir hierbei, dass keine Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht. Es geht wirklich primär um die Magie. Dadurch, dass Lauren alles von Grund auf lernen muss, erfährt man es als Leser im gleichen Tempo. Gerade zu Beginn fand ich die Infos ein bisschen viel auf einmal, aber da auch Lauren überfordert ist, ist das vielleicht beabsichtigt um sich als Leser in sie hineinversetzen zu können. Davon abgesehen werden neue Informationen Stück für Stück hinzugefügt, bis man irgendwann ein halbwegs vollständiges Bild hat. Das Magiesystem fand ich interessant, auch wenn man wie so oft leider nicht erfährt, was der Ursprung ist.

Es spielen außerdem Themen wie Freundschaft und Familie mit hinein, was ich wirklich schön finde. Neben den beiden Figuren, aus deren Perspektive wir lesen, lernen wir noch Nat kennen, Laurens beste Freundin, sowie die Großfamilie der beiden genannten Hexen. Wirklich alle Charaktere finde ich sehr liebenswert und ich würde sehr gerne lesen, wie es mit ihnen weitergeht. Das Ende des Buches ist allerdings nicht völlig offen, deshalb würde ich das Buch auch unabhängig vom Rest der Reihe empfehlen.


Fazit

Liebenswerte Charaktere kombiniert mit Magie und viel familiärem Gefühl.
Totales Wohlfühlbuch.

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