[Rezension] Der Polarbären Entdeckerblub – Reise ins Eisland

 

der polarbären entdeckerclub. reise ins eisland

Autorin: Alex Bell
Verlag: Sauerländer
Format: Hardcover
Seitenzahl: 330
Reihe: Der Polarbären Entdeckerclub
1. Reise ins Eisland
2. ? (Herbst 2019)


Inhalt

Stella wollte schon immer Entdecker werden, genau wie ihr Vater es ist, der sie bei einer Polarexpedition im Schnee gefunden und adoptiert hat. Dorthin führt es sie auch jetzt, als ihr ausnahmsweise erlaubt wird, an einer Forschungsreise teilzunehmen. Es läuft aber alles anders als gedacht, denn sie und die anderen Kinder werden direkt zu Beginn vom Rest der Gruppe getrennt und müssen fortan allein zurechtkommen.


Meinung

Das Buch spielt in einer fiktiven Welt, die viel ungewöhnliches zu bieten hat: Mini-Dinos die als Haustiere gehalten werden können und Sträucher an denen Gebäck wächst sind nur Beispiele dafür. Dementsprechend gibt es auch während der Expedition so einiges unerwartetes zu entdecken. Die Charaktere müssen sich dabei nicht nur einigen Gefahren stellen, sondern auch lernen, miteinander auszukommen, denn das ist nicht von Anfang an gegeben und sorgt für einige Probleme. Die Kombination aus beidem hat mich sehr gut unterhalten und ergibt eine spannende Geschichte, die vor allem die Zielgruppe von 10-12 Jahren sehr begeistern sollte.

„Ich habe irgendwann mal versucht normal zu sein und da fühlte ich mich schrecklich elend“, sagte er. „Deshalb habe ich das bleibenlassen, und seither bin ich sehr zufrieden.“
– Seite 43

Mir hat sehr gefallen, dass das Buch mehr zu bieten hat als eine spannende Handlung. Zunächst sind da die Charaktere. Stella ist mit einem sehr liebevollen und toleranten Vater aufgewachsen, der sie immer darin ermutigt hat, ihren eigenen Zielen zu folgen und sich nicht darum zu kümmern, was andere denken. Die gleichen Werte vertritt sie jetzt auch, weshalb sie an ihrem Traum, Entdeckerin zu werden, festgehalten hat, obwohl Mädchen im Entdeckerclub nicht erlaubt sind – dafür sieht sie aber überhaupt keinen Grund, denn wieso sollte sie weniger gut sein als ein Junge? Außerdem wird ihr bester Freund Beanie für „sonderbar“ gehalten, weil er beispielsweise seine Geleebohnen vor dem Essen nach Farbe sortiert und alles wörtlich versteht, aber das stört Stella nicht im geringsten. Insgesamt vermittelt das Buch einiges an Werten, wirkt dabei aber nicht belehrend und das fand ich super.


Fazit

Ein Kinderbuch, das mich bestens unterhalten konnte. Eine spannende Geschichte gepaart mit wundersamen Wesen, sehr unterschiedlichen Charakteren und einer tollen Aussage.

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