[Rezension] Tanz, meine Seele

Tanz, meine Seele

 

Autorin: Kira Minttu
Verlag: Ink Rebels (Amrun Verlag)
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 358
Reihe: –


Inhalt

Harper wollte schon immer einfach nur tanzen. Obwohl es mit ihren Bewerbungen an Tanzschulen bisher nicht geklappt hat, hält sie an ihrem Traum fest. Dann bekommt sie allerdings Zweifel: Ist sie wirklich gut genug und kann sie lernen, was ihrem Tanz bisher fehlt? Plötzlich muss sie sich überlegen, was ihr im Leben wirklich wichtig ist.


Meinung

Harpers eine Priorität ist das Tanzen. Schon als Kind wollte sie in einem Musical auftreten und diesen Traum verfolgt sie auch mit 20 noch. Nebenbei studiert sie alibimäßig und kellnert in einer Kneipe, aber es war immer klar, worauf ihr Fokus liegt. Beziehungen fallen ihr dafür weniger leicht, denn die zu ihrer Mutter war schon immer schwierig und mit Kerlen fängt sie nie etwas ernstes an, sondern vertreibt sich mit ihnen nur gern die Zeit, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Es gefällt mir sehr, dass die Protagonistin dieses Buches einen Traum hat und hart dafür arbeitet, dass er sich erfüllt, statt einfach nur auf das Beste zu hoffen oder sich vom erstbesten Typen ablenken lässt, der ihr über den Weg läuft. Auch wenn sie es durchaus zu schätzen weiß, wenn jemand gutaussehendes Interesse an ihr zeigt und auch darauf eingeht, lässt sie nie zu, dass das zwischen ihr und dem Tanzen steht.

Obwohl Tanz offensichtlich eine große Rolle spielt, muss man sich dafür nicht interessieren oder sich damit auskennen, um das Buch zu lesen oder gut zu finden. Ich hätte mich durch das Thema fast davon abhalten lassen, es damit zu versuchen, aber ich bin sehr froh, es nicht getan zu haben.

Mir gefällt nicht nur die Protagonistin, die zwar nicht ganz einfach ist, aber dafür sehr echt wirkt; die ganze Geschichte ist einfach ungeschönt und nicht überromantisiert, denn auch wenn Harper z.B. das Tanzen liebt, werden trotzdem die negativen Seiten dargestellt und auch ihre Beziehungen zu anderen Charakteren werden nicht als perfekt dargestellt, sondern es gibt völlig alltägliche Probleme zwischen ihnen.

Gegen Ende gibt es einen Twist, der ein bisschen plötzlich kam, mir aber trotzdem sehr gefallen hat und mit dem Ausgang der Geschichte bin ich insgesamt sehr zufrieden, auch wenn das Buch meiner Ansicht nach gerne länger sein könnte. Weitere Bücher der Autorin stehen schon auf meiner Wunschliste und ich freue mich sehr darauf.


Fazit

Ein Roman, der ungeschönt das Leben einer jungen Frau zeigt, die weiß, was sie will, aber bei der nicht alles perfekt läuft. Kurzweilig und gerade gegen Ende sehr berührend.

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2 Kommentare zu „[Rezension] Tanz, meine Seele

  1. Hallo liebe Jacquy,

    (ich lebe noch! ich bin aus der Versenkung aufgetaucht!) eine sehr schöne Rezension zu einem Buch, das ich ebenfalls sehr gerne gelesen habe. Ich stimme dir in allen Apsekten zu, die du zudem sehr gut auf den Punkt gebracht hast, vor allem, was Harpers Charakter betrifft – eine tolle Beschreibung! :)
    Da ich selbst tanze, war das Tanz-Thema ein weiterer Pluspunkt für mich, zumal das so schön dargestellt wird. ^^

    Liebe Grüße, Dana <3

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    1. Hey, das freut mich, willkommen zurück!
      Danke für das Kompliment und schön, dass es dir auch so gut gefallen hat. :)
      Das kann ich mir vorstellen, da bekommt so ein Buch noch mal mehr Bedeutung.

      Liebe Grüße!

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