[Rezension] Let’s pretend this never happened

Let's pretend this never happenedUntertitel: A mostly true memoir
Autorin: Jenny Lawson
Verlag: Picador
Seitenzahl: 352
Deutsche Ausgabe: Das ist nicht wahr, oder? (Metrolit Verlag, 2013)
Übersetzer: Wolfram Ströle
Reihe: –

 


Inhalt

Jenny Lawson, bekannt als The Bloggess, hatte kein gewöhnliches Leben. Angefangen bei ihrer Kindheit mit einem Vater, der regelmäßig sowohl lebende als auch tote wilde Tiere mit nach Hause brachte, über eine Angststörung bis zu diversen unglaublich klingenden Erlebnissen. In diesem Buch erzählt sie von all diesen Dingen und ihre Geschichten sind größtenteils wahr.


Meinung

Ich lese den Blog der Autorin schon seit Jahren und deshalb wollte ich auch das Buch schon ewig lesen. Warum habe ich es also nicht schon viel früher gemacht? Ich war so sicher, dass ich es lieben würde, dass ich Angst hatte, enttäuscht zu werden. Jetzt habe ich mich getraut und ich bin endlos froh, dass ich es getan habe, denn die Angst war unberechtigt.

Wenn ihr den Blog kennt, wisst ihr schon ungefährt, was in diesem Buch auf euch zukommt. Neben den Anekdoten, wie man sie auch online lesen kann, gibt es hier allerdings auch viele Hintergründe, denn die Autorin fängt die Geschichte mit ihrer Kindheit an und diese erklärt vermutlich, wieso sie jetzt so ist, wie sie ist. Die ersten Kapitel sind nichts für schwache Nerven und Mägen und wenn ihr ein Problem mit Themen wie toten Tieren habt, solltet ihr die ersten 50 Seiten lieber überspringen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir noch Sorgen gemacht, aber diese Themen ließen glücklicherweise nach und obwohl die Erlebnisse der Autorin immer noch unglaublich waren, waren sie danach weniger verstörend.

Ich mag den Humor von Jenny Lawson sehr und so ist dieses Buch sicher das witzigste, das ich je gelesen habe. Inwiefern das auch in der Übersetzung rüberkommt, kann ich nicht beurteilen, aber das Original kann ich sehr empfehlen. Der Schreibstil ist eher wirr und wirkt komplett ungefiltert und das liebe ich, denn so wirkt das Buch sehr authentisch und das ist für eine Biografie für mich ein Muss. Gerade, wenn dadurch so viel über die Persönlichkeit der Autorin ausgedrückt wird, fände ich es fatal, den Stil zu stark zu verändern und zu „verbessern“, nur damit es sich kohärenter liest. Das macht für mich einiges am Charme und natürlich auch am Humor aus.

Die angesprochenen Themen sind vielfältig. Neben wichtigen biografischen Ereignissen geht es um Drogenerfahrungen, diverse Erfahrungen mit diversen Tieren, Angststörungen und Medikamente, und vieles mehr. Am besten erfahrt ihr das beim Lesen des Buches, was ihr nämlich dringend tun solltet.


Fazit

Dieses Buch ist keine typische Biografie und ich liebe alles daran. Besonders die absurden Ereignisse und der Stil, der einen selbst die traurigen Geschichten mit einem Lächeln im Gesicht lesen lässt, haben dafür gesorgt, dass ich jede einzige Seite maximal genossen habe.

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