[Rezension] Ashes – Brennendes Herz (#1)

 

Ashes 1

Autorin: Ilsa J. Bick
Verlag: Egmont Ink
Format: Hardcover
Seitenzahl: 512
Reihe: Ashes
1. Brennendes Herz
2. Tödliche Schatten
3. Ruhelose Seelen
4. Pechschwarzer Mond


Inhalt

Alex ist auf einer Wanderung in den Bergen, weil sie einen Hirntumor hat und vor ihrem erwarteten Tod die Asche ihrer Eltern vertreuen möchte. Dabei kommt es allerdings zu einem seltsamen Zwischenfall, nach dem viele Menschen einfach tot umfallen, andere sich allerdings auch „verwandeln“ und nicht mehr so sind, wie vorher. Sondern gefährlich. Nun muss sie herausfinden, was passiert ist und irgendwie in Sicherheit gelangen, noch dazu mit einem fremden kleinen Mädchen an ihrer Seite.


Meinung

Es handelt sich hierbei um einen postapokalyptischen Roman, da es durch diesen Zwischenfall u.a. zu einem Zusammenbruch der Elektrizität kommt und unsere Gesellschaft ohne sie nicht mehr wirklich funktionieren kann. Diesen Aspekt fand ich spannend. Außerdem gibt es eine Art Zombie und beide Aspekte sorgen dafür, dass das Buch relativ brutal ist und Verletzungen und Gewalt relativ genau geschildert werden. Seid euch dessen bewusst, bevor ihr das Buch lest.

Was ich an dieser Geschichte besonders mochte, ist dass Alex sich durchzusetzen weiß und aufgrund ihrer Vorgeschichte keinen Wert darauf legt, künstlich nett zu anderen Leuten zu sein. Für sie gibt es nur noch wenige Konsequenzen, sodass sie mutig, aber doch clever agiert und gut allein zurechtkommt, was in ihrer gegenwärtigen Situation wirklich wichtig ist. Der zweite große Pluspunkt ist die Spannung, denn gerade in der ersten Hälfte des Romans konnte ich ihn kaum aus der Hand legen. Die Kapitel sind ziemlich kurz und enden sehr oft mit einem Cliffhanger, durch den man direkt weiterlesen möchte. Nach einer Weile ging mir das allerdings etwas auf die Nerven, da ich gerne einen Abschluss habe, wenn ich eine Pause mache und nicht mitten im Satz stecken möchte.

Was die Spannung aufrechterhält, ist der Fakt, dass man als Leser genauso wenig weiß, was los ist, wie die Charaktere. Trotzdem wurde es für mich nach einiger Zeit langweilig, weil das Buch trotz der Gefahr, in der die Figuren sich befinden, aus meiner Sicht ziemliche Längen hatte. Hier hat mich nur noch bei der Stange gehalten, dass ich ein paar Antworten wollte, ansonsten hätte ich das Buch wohl nach mehr als der Hälfte noch abgebrochen. Aus diesem Grund bin ich auch unsicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen möchte. Zwar gab es am Ende des Buches noch einen Plottwist, dem ich gerne auf den Grund gehen würde, aber über weite Teile des Romans konnte mich die Geschichte nicht so sehr fesseln, wie es zu Beginn der Fall war.


Fazit

Ein postapokalytischer Roman mit einer Protagonistin, die weiß, was sie tut und der mich in der ersten Hälfte durch konstante Spannung überzeugen konnte, danach aber aus meiner Sicht stark nachgelassen hat.

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4 Kommentare zu „[Rezension] Ashes – Brennendes Herz (#1)

  1. Hallo Jacquy,
    das Buch habe ich vor langer Zeit (2012) auch gelesen, und ich habe sogar noch den zweiten Band gelesen!
    Da sind wir wieder bei dem Thema, was ich früher gut fand und jetzt nicht mehr. Im Nachhinein habe ich jetzt einfach keine Lust mehr auf den 3. Band – vielleicht ist es auch schon zu lange her.
    https://anettsbuecherwelt.blogspot.com/2012/08/rezension-ashes-brennendes-herz-von.html

    Ich war damals total begeistert davon!
    https://anettsbuecherwelt.blogspot.com/2013/05/rezension-ashes-todliche-schatten-von.html

    Den zweiten fand ich auch noch toll, aber ich habe dann einfach die Neuerscheinung zu Band 3 verpasst und mittlerweile habe ich die Befürchtung, es ist einfach nicht mehr meine Lektüre.
    Vielleicht sollte ich es doch nochmal testen, jetzt, wo ich die Serie hier wieder entdeckt habe :)

    Hab noch einen schönen Sonntag
    Liebe Grüße Anett.

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    1. Haha, schön, dass wir die Diskussion direkt anwenden können. Ich habe früher auch die Begeisterung auf allen Seiten mitbekommen und wollte das Buch deshalb unbedingt haben. Hätte ich es auch direkt gelesen und nicht erst jetzt, Jahre später, hätte es vielleicht auch eine andere Wertung von mir bekommen.
      Ich verliere leider auch oft die Lust auf Reihen, wenn ich zu lange Pause mache. Die wenigsten Reihen, die ich vor einigen Jahren begonnen habe, habe ich auch beendet. Manchmal reicht mir schon die Wartezeit auf den Folgeband um das Interesse zu verlieren, total schade.
      Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, wenn du die Bücher noch zu Hause hast. Ein bisschen reinlesen reicht ja vielleicht schon um zu merken, ob du Lust darauf hast oder nicht. :)

      Gefällt 1 Person

      1. Nein, ich habe die nicht daheim, ich hatte die mir damals aus der Bücherei geliehen.
        Hach, das Thema Serien ist sowieso so ein unendliches Ding. Sobald ich ein Buch entdecke, wo ich merke, das ist schon der x-te Teil von noch vielen, verliere ich genauso die Lust. Aber dann gibt es wieder Serien, die könnte ich ewig lesen! Ein Fluch und Segen zugleich :)

        Eine gute Woche
        Anett.

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      2. Ja, so geht es mir auch. Manches würde man für immer weiterlesen, bei anderen wünscht man sich dann doch ein baldiges Ende. Das muss auch nicht heißen, dass sie schlecht sind, aber gerade wenn irgendwas aufgelöst oder herausgefunden werden soll, mag ich es nicht, wenn das ewig hinausgezögert wird und man keine Antwort bekommt.

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