Lesehighlights 2019

Aufgrund der Länge meines Jahresrückblicks habe ich mich dagegen entschieden, meine Highlights im gleichen Beitrag vorzustellen und möchte das hiermit gesondert tun. Tatsächlich habe ich die Bücher alle bereits rezensiert, sodass ich nicht noch mal in die Tiefe gehen muss, sondern nur zusammenfassen werde, wieso sie mich so begeistert haben. Wenn ich euer Interesse wecke, könnt ihr ja immer noch bei der Rezension vorbeischauen, die ich euch jeweilt verlinken werde.

Viel Spaß beim Lesen und verratet mir doch, welche der Bücher ihr bereits kennt und welche 2019 eure Highlights waren.


Tanz, meine Seele (Kira Minttu)

Klappentext:
Harper liebt das Tanzen, ihre Unabhängigkeit und daneben nur noch Molly, ihre eigensinnige Perserkatze. Reicht völlig aus, findet Harper, und beobachtet kopfschüttelnd, wie ihre beste Freundin Andra von einer Beziehungskatastrophe in die nächste stolpert. Bis Harper beim Tanzen plötzlich vor einer Herausforderung steht, die sich weder durch Kampfgeist noch mit Sarkasmus lösen lässt: Wie soll sie Gefühle auf der Bühne zeigen, die sie nicht spürt?
Einen gäbe es vielleicht, der ihr helfen könnte. Doch vor ihm hält Harper ihr Herz erst recht unter Verschluss…

Dieses Buch habe ich schon relativ früh im Jahr gelesen und schon jetzt richtig Lust, es gleich noch mal zu tun, damit ich hier die richtigen Worte finden kann. Stattdessen verlinke ich euch lieber meine Rezension. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und berührt und ich möchte bald unbedingt mehr von dieser Autorin lesen.


Let’s pretend this never happened (Jenny Lawson)

Klappentext:
Jenny Lawson realized that the most mortifying moments of our lives—the ones we’d like to pretend never happened—are in fact the ones that define us. Lawson takes readers on a hilarious journey recalling her bizarre upbringing in rural Texas, her devastatingly awkward high school years, and her relationship with her long-suffering husband, Victor. Chapters include: “Stanley the Magical, Talking Squirrel”; “A Series of Angry Post-It Notes to My Husband”; “My Vagina Is Fine. Thanks for Asking”; “And Then I Snuck a Dead Cuban Alligator on an Airplane.” Pictures with captions (no one would believe these things without proof) accompany the text.

Die Autorin kannte ich bereits als The Bloggess und dachte, ich wüsste, worauf ich mich einlasse, weil ich seit Jahren ihren Blog lese. Dadurch hatte ich etwas Angst, dass ich viele Geschichten schon kenne, aber das war gar nicht der Fall. Überraschenderweise sind auch nicht nur witzige Anekdoten dabei, sondern auch welche, die wirklich schockierend sind oder mir sogar Tränen in die Augen getrieben haben. (Rezension)

 


Insignia – Die Weltenspieler (S. J. Kincaid)

Klappentext:
Amerika in der nahen Zukunft: Die virtuelle Realität ist Toms große Leidenschaft – und sein einziger Trost in einem ansonsten trostlosen Leben. Bis man ihm überraschend einen Platz im »Spire« anbietet, der Eliteschule des Pentagon. Da die Kriege der Zukunft im Weltall ausgefochten werden, ist man dort stets auf der Suche nach jungen Computergenies, die als virtuelle Weltenspieler das Kommando über die Kampfdrohnen übernehmen können. Tom ist begeistert, erhofft sich Ruhm, Freundschaft und Abenteuer. Noch ahnt er nicht, welchen Preis er, seine neuen Freunde und seine große Liebe dafür bezahlen müssen…

Dieses Buch war einfach richtig interessant und spannend und konnte mich komplett fesseln. Nicht nur die Handlung an sich, sondern auch die Art, wie der Protagonist versucht, mit seinen „Mitschülern“ auszukommen. Die Fortsetzungen wurden leider nicht übersetzt, aber ich bin super gespannt darauf. (Rezension)


Playing (Katrin Bongard)

Klappentext:
Nach einer schmerzhaften Trennung will Kate sich ganz auf ihre Bewerbung an der Kunsthochschule konzentrieren. Auf Wohnungssuche landet sie in dem Loft einer Boyband. Vielleicht nicht der beste Ort, um über eine Trennung wegzukommen? Doch die Jungs erweisen sich als freundlich, professionell und hilfreich. Besonders mit dem Bandleader Ansgar verbindet Kate eine Menge. Nicht nur die Liebe zur Kunst, sondern auch ein tieferes Verständnis für Musik. Zu dumm, dass sie bei ihrem Einzug einen Vertrag unterschrieben hat, der eine enge Beziehung zu den Musikern verbietet. Aber Kate war noch nie sehr gut darin, sich an Regeln zu halten…

Dieses Buch klingt zunächst nach typischem New Adult, aber für mich hebt es sich deutlich aus der Masse hervor. Die Charaktere sind großartig, die Handlung fesselnd und die Beziehungen zwischen den Figuren super interessant. Unbedingt lesen! (Rezension)
[Empfehlung gilt auch für die beiden bisherigen Fortsetzungen]


Wir von der anderen Seite (Anika Decker)

Klappentext:
Als Rahel Wald aus einem heftigen Fiebertraum erwacht, versteht sie erst mal gar nichts. Wo ist sie, warum ist es so laut hier, was sind das für Schläuche überall. Nach und nach beginnt sie zu verstehen: Sie ist im Krankenhaus, sie lag im Koma. Doch richtig krank sein, hatte sie sich irgendwie anders vorgestellt: feierlicher, ja, heiliger. Als Komödienautorin kennt sich Rahel durchaus mit schrägen Figuren und absurden Situationen aus, aber so eine Reise von der anderen Seite zurück ins Leben ist dann doch noch mal eine eigene Nummer. Vor allem, wenn der Medikamentenentzug Albträume und winkende Eichhörnchen hervorruft. Zum Glück kann sie sich auf die bedingungslose Unterstützung ihrer verrückten Familie verlassen, die immer für sie da ist. Und noch etwas wird Rahel immer klarer: Ihr Leben ist viel zu kostbar, um es nach fremden Erwartungen auszurichten. Von jetzt an nimmt sie es selbst in die Hand.

Bücher in denen die Hauptfigur erkrankt gibt es immer wieder, aber bisher hatte ich noch keines gelesen, in dem man ihr lediglich bei der Erholung zuschaut. Es war schwer, in dieses Buch einzusteigen, in dem Rahel gerade aus dem Koma erwacht und es ihr schrecklich geht, aber dafür war es umso schöner, ihr bei der Genesung mitsamt aller Hoch- und Tiefpunkte zuzuschauen. Besonders, weil ich sie als Figur so gern mag und sie versucht, jede Situation mit Humor zu retten, dabei aber trotzdem nicht immer stark ist. Rezension


Cinder & Ella (Kelly Oram)

Klappentext:
Ella hat ein hartes Jahr hinter sich. Ihre Mutter starb bei einem Autounfall, den sie selbst nur knapp überlebte. Nach etlichen Klinikaufenthalten zieht sie nun zu ihrem Vater und dessen neuer Familie. Dabei will Ella nur eins: Alles soll so sein wie früher. Sie vermisst ihre Mom, ihren heißgeliebten Bücher-Blog – und Cinder, ihren Chatfreund.
Brian Oliver ist der neue Star am Hollywoodhimmel. Doch der Ruhm hat seine Schattenseiten, echte Freunde sind selten geworden. Vor allem vermisst er seine Chatfreundin Ella, mit der er unter seinem Nickname Cinder stundenlang gechattet hat. Als die sich nach einem Jahr Funkstille plötzlich wieder meldet, ist Brian überglücklich. Langsam wird ihm klar, dass er mehr will als nur Freundschaft. Doch Ella hat keine Ahnung, wer er in Wirklichkeit ist…

Bei diesem Buch habe ich leichte Unterhaltung erwartet, wurde aber sehr überrascht, weil es mir viel mehr gegeben hat. Mein Herz ist für Ella gebrochen, wurde aber durch ihre Interaktionen mit Cinder wieder zusammengesetzt und generell hat es so viele wichtige Themen angesprochen, dass ich es einfach nur empfehlen kann.
Rezension


The loneliest Girl in the Universe (Lauren James)

Klappentext:
Romy Silvers is the only surviving crew-member of a spaceship travelling to a new planet, on a mission to establish a second home for humanity amongst the stars. Alone in space, she is the loneliest girl in the universe until she hears about a new ship which has launched from Earth – with a single passenger on board. A boy called J.
Their only communication with each other is via email – and due to the distance between them, their messages take months to transmit across space. And yet Romy finds herself falling in love.
But what does Romy really know about J? And what do the mysterious messages which have started arriving from Earth really mean?
Sometimes, there’s something worse than being alone…

Science Fiction habe ich bisher wenig gelesen, aber dieses Buch war trotzdem genau das, was ich mir davon erhofft hatte. Romy ist unendlich sympathisch, konnte mich direkt für sich einnehmen und ich konnte auch ihre Einsamkeit direkt mitfühlen. Als sie anfängt Mails zu bekommen, wird die Geschichte zu einem richtigen Wohlfühlbuch, weil sie sich so darüber freut, aber trotzdem war noch der Gedanke an das Ende des Klappentextes in meinem Hinterkopf, der die Spannung aufrechterhalten hat. Super interessante Mischung. (Rezension)

4 Kommentare zu „Lesehighlights 2019

  1. Wie ich einfach mal keins der Bücher gelesen habe :D Von Cinder & Ella habe ich aber schon viel positives gehört. Das letzte hörte sich sehr interessant an, habe zurzeit auch das Sci-fi Genre für ich entdeckt. Liebe Grüße
    Nadine

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  2. Hallo liebe Jacquy,

    ich behaupte immer, ich mag kein New Adult, aber „Tanz, meine Seele“ war definitiv eine Ausnahme. So ein tolles Buch! *o* Und ohne alles, was mich an NA normalerweise stört. ^^
    Ansonsten habe ich keins deiner anderen Highlights gelesen …

    Liebste Grüße ♥
    Dana

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