[Rezension] On the come up

On The Come Up von Angie Thomas

 

Autorin: Angie Thomas
Verlag: Balzer + Bray / cbj
Dauer / Seitenzahl: 11:43h / 512
Reihe: –

 


Inhalt

Die 16-jährige Bri möchte unbedingt ihren Durchbruch als Rapperin schaffen und in die Fußstapfen ihres Vaters treten. Ihre Mutter ist dagegen. Nicht nur, weil sie sich lieber auf die Schule konzentrieren sollte, sondern auch weil sie sich Sorgen macht, dass sie genau wie ihr Vater deshalb erschossen werden könnte. Trotz des Verbots veröffentlicht sie einen Song, der direkt einen Hype auslöst, aber nicht nur positive Folgen hat.


Meinung

Bri rappt schon seit sie ein kleines Kind war und jeder, die sie schon mal gehört hat, ist überzeugt von ihrem Talent. Sie weiß genau was sie will und was sie kann und ihr Selbstbewusstsein hat mich richtig beeindruckt. Obwohl sie noch jung ist, hat sie ihren Traum fest im Blick und als sich ihr eine Möglichkeit bietet, ihr Können öffentlich zu zeigen, nutzt sie sie. Als sie ihr erstes Lied veröffentlicht, löst sie damit sofort einen Hype aus, aber sie wird missverstanden und genau mit den Vorurteilen konfrontiert, die sie mit ihrem Song eigentlich ansprechen wollte.

Das Buch beschäftigt sich ganz explizit mit Rassismus, Vorurteilen und racial profiling. Bri ist nämlich nicht nur eine Schwarze Rapperin, sondern war auch in einen Vorfall bei der Sicherheitskontrolle ihrer Schule verwickelt, bei der vorrangig die nicht-weißen Schüler kontrolliert werden. Genau auf solche Missstände möchte Bri aufmerksam machen, aber sie löst damit zunächst genau das Gegenteil aus und zeigt damit, dass Veränderungen nicht so leicht sind, wie man sie sich manchmal vorstellt. Der Schauplatz ist außerdem die gleiche Stadt in der auch „The Hate U Give“ spielt und der Vorfall um den sich dieses Buch dreht, wird öfter erwähnt.

Trotz der ernsten Grundthematik hat mich das Buch mit seiner zwischenzeitlichen Leichtigkeit und seinem Humor begeistert. Ich liebe die Dynamik zwischen Briana und ihren Freunden und ihrer Familie. Ich habe das englische Hörbuch gehört und es wurde fantastisch gelesen, was den Effekt noch verstärkt hat. Statt eintönigem Vorlesen hört man hier richtig Emotionen heraus und es hat unheimlich viel Spaß gemacht, Bahni Turpin zuzuhören, da sie auch die Rapszenen richtig cool umsetzt.


Fazit

Ein wichtiges Buch, das die ernste Grundthematik mit viel Humor auflockert. Ich empfehle es jedem, vor allem aber natürlich Rap-interessierten Lesern.

2 Kommentare zu „[Rezension] On the come up

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