[Rezension] Chronos Academy 1 – Eiswächter

Autorin: Verena Bachmann
Verlag: Impress (Carlsen)
Format: ebook / Taschenbuch
Preis: € 3,99 / € 12,99
Seitenzahl: 272
Reihe: Chronos Academy
1. Eiswächter
2. Feuerpakt (Frühjahr 2021)

Content Notes
Tod, Blut

Inhalt

Inori kann es erst nicht glauben, als sie mitten in der Nacht geweckt wird und eine ihr unbekannte Großtante ihr offenbart, dass sie schon seit Jahren an der Chronos Academy sein sollte. Einem Internat für Schüler mit magischem Potenzial, von dem ihre Eltern ihr nie erzählt haben. Da sie keine andere Wahl hat, macht sie sich auf den Weg dorthin und zuerst scheint es wie eine ganz normale Schule, aber das ist nicht von Dauer…


Meinung

Inori hat von ihren Eltern nie etwas über Magie erfahren, da sie sie gezielt von dieser Welt fernhalten wollten. Als sie nun davon erfährt und direkt abgeholt wird, kommt Inori nur widerwillig mit, denn sie glaube natürlich nicht an Magie und möchte außerdem nicht schon wieder an eine neue Schule wechseln, und erst recht nicht zu einer, die sie nur in den Ferien verlassen kann. Nach einigen Tagen ändert sie allerdings schon ihre Meinung, denn sie lernt auf Anhieb freundliche Mitschüler*innen kennen und die meisten der Schulfächer sind ganz normal, nur der etwas besondere Schulsport bereitet ihr Probleme. Dabei ist auch schnell vergessen, dass eine Mitschülerin ihr bereits am ersten Tag eine Art Warnung hat zukommen lassen…

Die Schule hat mich ein wenig überrascht, denn ich hatte nicht erwartet, dass die Schulfächer alle so normal sein würden. Wie sich herausstellt, hat Inori aber viele der ungewöhnlicheren Kurse einfach schon verpasst, da sie die Schule eigentlich schon ab der ersten Klasse hätte besuchen sollen und über dieses Alter natürlich schon weit hinaus ist. Jede*r Mitschüler*in wird sehr detailliert beschrieben und fast niemand ist etwas geringeres als wunderschön und perfekt. Da dieser Prozess über mehrere Seiten geht, war ich davon schnell genervt, aber das erledigt sich, sobald man alle Figuren einmal kennengelernt hat.

Der Schreibstil lässt sich ansonsten angenehm lesen und passt für mich zur Geschichte, die aus Inoris Sicht geschrieben ist. Dadurch kann man sich besonders gut darin hineinversetzen, wie es ihr in dieser neuen Umgebung geht und wie sie mit den Veränderungen zurechtkommt, aber auch wie sie immer mehr Bindungen zu ihren Mitschülern aufbaut und wenn man ihre Vergangenheit kennt, ist das schön mitzuerleben.

Während die erste Hälfte des Buches eher ruhig verläuft, ändert sich das danach so schlagartig, dass ich richtig erschrocken bin. Es passieren einige Dinge, die ich so gar nicht erwartet hatte und die dafür gesorgt haben, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte, bis ich am Ende angekommen bin. Die Entwicklungen am Ende haben mir richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, da das Buch mit einem Cliffhanger endet.

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