[Rezension] Strip this heart

Autorin: Justine Pust
Verlag: Piper
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 352
Erscheinungsdatum: 11. Januar 2021
Preis: € 14,00
Reihe: Einzelband?
(hat Spin-off Potenzial, aber soweit ich weiß ist keins in Planung)


Inhalt

Eigentlich lebt Brooke nur den Sommer über bei ihrer besten Freundin Juliette in Chicago, während sie auf Rückmeldung für ihre College-Bewerbungen wartet. In der Ivy-League zu studieren und dort später selbst Geschichtsprofessorin zu werden ist ihr Traum. Als sie bei Juliettes Junggesellinnenabschied den Stripper Nate kennenlernt und sich auch immer mehr in die Stadt selbst verliebt, geraten ihre Pläne ein wenig aus der Bahn.


Meinung

Das Buch startet mit Brooke, die vorübergehend in Juliettes Wohnung lebt, zusammen mit deren Verlobten. Dort wartet sie nur darauf, ob sich ihr großer Traum erfüllen und sie eine Zulassung für Harvard oder zumindest eines der anderen renommierten Colleges bekommen wird. Sie hat jahrelang hart darauf hingearbeitet, obwohl ihr ein schwerer Unfall dazwischengekommen ist. Brooke ist ehrgeizig, hat feste Ziele und eine richtige Passion für Geschichte und das gefiel mir sehr.

Auch die Nebenfiguren haben es mir angetan, denn Brookes Freundinnen Carmen und Juliette sind immer an ihrer Seite und auch Nates bester Freundin Tian hat einige Auftritte. Das gefiel mir sehr, denn ich mag es nicht, wenn niemand anderes mehr wichtig ist, sobald sich eine Beziehung anbahnt. Nate hat es mir auch wirklich angetan, denn er ist charmant und witzig, sein Selbstbewusstsein ist aber nicht so makellos wie es den Anschein hat und auch er hat ein großes Ziel, auf das er hinarbeitet.

Was mir sehr gefallen hat, ist dass Nates Beruf kein Problem für Brooke ist. Ich hatte erwartet, dass sich die Handlung viel darum drehen würde, ob sie damit leben kann, dass er als Stripper arbeitet, aber tatsächlich verliert sie kein negatives Wort darüber, sondern unterstützt ihn vollkommen, was ich fantastisch finde. Von den Figuren werden zwischendurch auch Themen wie Sexismus angesprochen, ohne dass es belehrend oder out of place wirkt und das finde ich wichtig.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist für mich, dass es kein unnötiges Drama gibt. Es wird anständig kommuniziert, niemand ist zu Unrecht beleidigt und auch Fehler werden mal verziehen. Obwohl es natürlich trotzdem Spannung und Konflikte gibt, fand ich das so angenehm, dass ich es extra erwähnen muss.


Fazit

Durch die liebevollen Beziehungen zwischen den Figuren und die großartigen Freundschaften ist es für mich ein richtiges Wohlfühlbuch, obwohl es auch schwere Themen und Konflikte gibt. Die Figuren sind toll und ich würde unglaublich gerne mehr über sie lesen.

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