[Rezension] Legends and Lattes

Autor: Travis Baldree
Verlag: Cryptid Press
Format: ebook / Taschenbuch
Seitenzahl: 318
Reihe: –

Repräsentation: f/f-Lovestory am Rande

Inhalt

Viv hat ihren Lebensunterhalt bisher mit Kopfgeldjagden und Kämpfen gegen Monster bestritten, aber davon hat sie jetzt genug. Ausgerüstet mit einem sagenumwobenen magischen Stein hat sie die Hoffnung, ein eigenes Café eröffnen zu können. Schneller als gedacht findet sie passende Hilfe und muss nun nur noch die Kunden vom sogenannten „Kaffee“ überzeugen.

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Meinung

Der Untertitel des Romans lautet “a novel of high fantasy and low stakes“ und das beschreibt das Buch sehr gut. Die Figuren sind alle keine Menschen und das Buch spielt in einer Welt, in der auch verschiedene Monster alltäglich zu sein scheinen. Wir starten aber genau in dem Moment in die Geschichte, in dem Viv den Stein erbeutet und ihren Job als Kopfgeldjägerin an den Nagel hängt, um sich niederzulassen – also genau das Gegenteil von dem, was man sonst aus dem Fantasybereich gewohnt ist. Statt eines Abenteuers gilt es also nun, ein Gebäude zu finden, zu renovieren und die Leute davon zu überzeugen, dass Kaffee genau das ist, was ihnen in ihrem Leben bisher gefehlt hat.

Viv ist spannend als Figur, denn sie hat sich dafür entschieden, nicht nur ihren alten Beruf, sondern alles aus ihrem bisherigen Leben hinter sich zu lassen. Sie muss sich erst einmal daran gewöhnen, Probleme ohne Gewalt zu lösen und kann sich auch nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, ein Bett zu kaufen, statt wie gewohnt auf dem Boden zu schlafen. Schon bald steigt aber auch Tandri in das Geschäft ein, ursprünglich nur als Barista, aber sie wird schon bald mehr – auch geschäftlich, aber nicht nur. Sie ist ein Succubus, hat viel mit Vorurteilen zu kämpfen und ist froh, einen Ort gefunden zu haben, an dem sie nicht damit konfrontiert wird.

Im Grunde folgen wir hier wirklich nur Viv und den anderen Figuren, wie sie gemeinsam dieses Café aufbauen und sich immer mehr in diesem neuen Leben einfinden und den Laden verbessern. Das klingt nicht besonders spannend, es gibt wirklich keine “high stakes“, also kein hohes Risiko, sondern es ist einfach ein richtiges Wohlfühlbuch. Natürlich läuft nicht alles perfekt, aber die meiste Zeit über läuft es einfach ruhig vor sich hin. Ab und an habe ich mir zwar gewünscht, dass es ein wenig ereignisreicher wäre, aber im Grunde war ich zufrieden damit, beim Lesen einfach abschalten und entspannen zu können.

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Fazit

Wenn ihr ein ruhiges Wohlfühlbuch sucht, aber auf Fantasyelemente nicht verzichten wollt, ist dieses Buch vielleicht genau das richtige für euch. Liest sich am besten bei einer Tasse Kaffee!

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