[Rezension] Get it right

Autorin: Skye Kilaen
Verlag: Selfpublished
Format: Taschenbuch, ebook
enthalten in Kindle Unlimited
Erschienen: Dezember 2020
Seitenzahl: 146
Reihe: Love at Knockdown
1. Get it Right
2. Shake Things up
3. Check your work (November 2022)

Inhalt

Finn ist noch nicht lange aus dem Gefängnis entlassen, als sie zufällig auf Vivienne trifft: Ihre frühere Krankenschwester, mit der sie sich für die Umstände immer schon ein wenig zu gut verstanden hat und die plötzlich von einem Tag auf den anderen von der Arbeit verschwunden war. Jetzt scheint den beiden endlich nichts mehr im Weg zu stehen, aber erst muss Finn herausfinden, ob Vivienne genauso fühlt. Diese hat aber gerade ein ganz anderes Problem.

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Meinung

Es handelt sich hierbei nur um eine Novelle mit knapp 140 Seiten, weshalb wir im Grunde mitten im Geschehen starten. Wir erleben kurz den letzten gemeinsamen Tag der beiden auf der Krankenstation und machen danach einen Zeitsprung in die Zeit „danach“. Finn ist nun aus dem Gefängnis entlassen, übergangsweise bei Familienangehörigen untergekommen und versucht nun wieder, auf eigenen Beine zu stehen. Ich mochte es sehr, dass das Thema Gefängnis ein wenig repräsentiert wurde, dazu kommt noch, dass Finn regelmäßige Migräne hat, die sie stark einschränkt und auch sowas sieht man in Büchern zu selten, weshalb ich das spannend fand.

Wenn ihr nicht mehr über die Handlung wissen wollt, dann könnt ihr einfach weiterspringen, ansonsten könnt ihr gerne den folgenden Abschnitt lesen, um noch einen weiteren Aspekt zu erfahren, den ich sehr mochte.

ausklappen:

Vivienne ist schwanger und überlegt noch, ob sie das Baby bekommen möchte. Auch das fand ich klasse als Repräsentation, denn sie überlegt ganz rational, ob sie sich in ihrer aktuellen Situation ein Kind leisten und sich darum kümmern kann, wägt die Vor- und Nachteile ab und es werden verschiedene Punkte diskutiert, die ich ganz großartig fand.

Toll ist auch der diverse Cast, denn im Grunde ist keine der Figuren im Mittelpunkt hetero und wenn man bedenkt, dass queere Menschen meist zueinanderfinden, fand ich das auch überhaupt nicht unrealistisch. Es wird auch ganz offen über die versfchiedenen Labels gesprochen. Finn ist lesbisch, Vivi ist pansexuell und beide sind sehr offen damit. Es gibt auch Personen, die damit Probleme haben, das wird aber nicht konkret on page thematisiert, weshalb man das Buch auch gut lesen kann, wenn man sich gerade nicht mit soetwas auseinandersetzen möchte.

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Fazit

Insgesamt habe ich es sehr gerne mit einem Lächeln auf dem Gesicht gelesen und hatte eine gute Zeit dabei. Es ist der erste Band einer Companion Reihe und ich kann bereits verraten, dass mir die Fortsetzung noch besser gefallen hat.

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