Montagsfrage #1 – Wie teuer ist Lesen für mich?

Hallo zusammen und einen guten Wochenstart!

Ich bin vor einigen Jahren noch regelmäßig bei der Montagsfrage dabei gewesen, hatte dann aber leider nicht mehr die Zeit und Lust und habe tatsächlich auch aus den Augen verloren, auf welchem Blog sie gerade gehostet wird, da es ein paar Wechsel gab. Mittlerweile wird die Aktion seit über einem Jahr von Sophia auf dem Blog Wordworld organisiert. An dieser Stelle erst einmal danke, dass du das übernommen hast!

Quelle: Wordworld

Nach der langen Pause möchte ich dieses Jahr endlich wieder einsteigen und mache heute den Anfang. Zum Originalbeitrag kommt ihr *hier* und die Frage lautet:

Wie viel Geld gebt ihr im Jahr ungefähr für Bücher und buchiges Zubehör aus?

Das kann ich sogar ganz genau beantworten. Buchiges Zubehör kaufe ich eigentlich nicht – ich vermute darunter fällt sowas wie Lesezeichen oder Buchhüllen? – daher fällt das raus, aber für Bücher habe ich im letzten Jahr knapp 330 € ausgegeben. Mit Blick auf die Anzahl der Bücher, die ich lese und auch neu dazu bekomme, finde ich sind die durchschnittlich 27,50 € im Monat absolut im Rahmen. Lesen ist nicht unbedingt das günstigste Hobby, aber wenn man Angebote und die Bücherei nutzt, dann kann man das ganz gut eindämmen. Laut meiner Statistik habe ich nämlich auch fast 500 € gespart, indem ich Bücher geliehen habe, statt sie zu kaufen. Und da sind Angebote und Aktionen noch nicht einmal mit einbezogen. Das Lesen treibt mich also Gott sei Dank nicht in den finanziellen Ruin :)

Nachtrag: Nachdem ich noch mal eine Nacht über meine Antwort geschlafen habe, ist mir noch eingefallen, dass ich letztes Jahr sowohl einen Monat Kindle Unlimited, als auch meinen Jahresbeitrag für die Bücherei bezahlt habe. Bezieht man beides mit ein, liege ich etwa bei 357 Euro.

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16 Kommentare zu „Montagsfrage #1 – Wie teuer ist Lesen für mich?

  1. Auf die Frage, „Wie viel“ Geld ich wohl im Jahr für Bücher ausgebe, hätte ich fast reflexartig „Zu viel!“ gesagt, als mir auffiel, dass es eigentlich ein Oxymoron ist, „zu viel“ Geld für Bücher auszugeben, weil es Dinge gibt, für die man gar nicht genug Geld ausgeben kann. ;-)

    Tatsächlich ist das mit den Kosten für Bücher aber ein wichtiges Thema. In wirtschaftlich etwas ungünstigeren Zeiten habe ich, wenn ich beispielsweise die Wahl zwischen einem 400-Seiten-Buch und einem Wälzer von über 1.000 Seiten für denselben Preis hatte, mich reflexartig für den Wälzer entschieden – ich hatte schlicht länger was davon. Und so ganz konnte ich mich von dieser Angewohnheit wohl noch nicht lösen, denn Wälzer kaufe ich immer noch gerne – allerdings sind es dann vorzugsweise eben die, die auf meinen Stapeln ungelesener Bücher liegenbleiben.

    In wirtschaftlich besseren Zeiten fing ich dann das Bloggen an und habe gemerkt, wie das im Wortsinne ins Geld gehen kann. Trotzdem hab ich mich Ewigkeiten beispielsweise gegen Rezensionsexemplare gesperrt, weil ich meine Unvoreingenommenheit bedroht sah. Unbegründet, wie ich heute weiß.

    Aber ob nun mit oder ohne Rezensionsexemplare: Lesen kann durchaus teuer sein, und wenn es nicht die eine oder andere kostengünstige Alternative gäbe – Bücherschränke, Bibliotheken etc. -, dann könnte man schon die Frage stellen, wie man auch Menschen mit weniger Geld den Zugang zu aktueller Literatur erleichtern könnte.

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    1. Das stimmt, Bücher gehören auf jeden Fall zu den besten Dingen, für die man Geld ausgeben kann. Da gibt es ganz andere Dinge, bei denen ich das eher als Verschwendung ansehen würde.

      Das verstehe ich absolut. Ich kaufe zwar selten Wälzer, aber ich denke mir auch hin und wieder bei sehr dünnen Büchern, ob es das den Preis „wert“ ist oder ich dafür nicht lieber ein dickeres Buch kaufe, von dem ich länger etwas habe. Die dünnen sind dann auch eher die, die ich mir aus der Bücherei hole. Natürlich sind sie den Preis trotzdem wert, aber man hat einfach kürzer etwas davon.

      Rezensionsexemplare sind auf jeden Fall eine gute Option, wenn man viel liest, die habe ich in meiner Jugend auch sehr gerne genutzt. Gerade wenn man nur Taschengeld hat, überlegt man ja immer mehrfach, was man davon kauft.
      Genau, diesen Zugang zur Literatur erfüllen Büchereien ja ganz gut. Zwar hat nicht jede eine top aktuelle Auswahl, aber irgendetwas findet man immer zu lesen.

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  2. Hallo Jacquy,
    ich habe im letzten Jahr auch ungefähr so viel ausgegeben wie du für neue Bücher. Aber meine Ersparnis war dafür auch viel höher, da ich auch gerne mal Rezensionsexemplare anfrage.
    Aber wenn ein Buch auch besonders toll gestaltet ist, fällt es mir auch nicht schwer mal etwas mehr dafür auszugeben. Ist eben ein liebgewonnenes Hobby! <3
    Liebe Grüße
    Diana

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    1. Hallo Diana,
      stimmt, das habe ich auch schon gesehen :) Rezensionsexemplare hatte ich in den vergangenen Jahren fast gar keine, aber vielleicht nimmt das auch wieder zu, wenn ich mir wieder mehr Zeit für den Blog nehme. Mal sehen ob sich die Zahlen dieses Jahr verändern :)
      Genau, manche Bücher sind es definitiv wert und es gibt schlimmere Dinge, für die man sein Geld ausgeben kann!
      Liebe Grüße!

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  3. Hey Jacquy,

    ich freue mich total, dass du heute nach so langer Pause mal wieder bei der Aktion mitmachst ;-)
    Ich würde meinen VorrednerInnen absolut zustimmen, dass Bücher in meinen Augen auch zu den besten Dingen gehören, für die man Geld ausgeben kann. Mit deinen ca. 27€ im Monat bist du ja total im bisher genannten Durchschnitt und wir hatten ja auch schon in vorherigen Beiträgen festgestellt, dass die Perspektive, was man denn alles „gespart“ hat, sehr dabei hilft, die hohe Zahl der Ausgaben zu verschmerzen.

    Liebe Grüße
    Sophia

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    1. Ich freue mich auch, mal wieder dabei zu sein. Ich drehe gerade meine Kommentarrunde und habe das richtig vermisst :)
      Ja, absolut! Finde ich richtig spannend, dass einige sich da im gleichen Rahmen bewegen.

      Liebe Grüße zurück!

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  4. hä dass du den betrag so genau weißt :D
    ich hab letztes jahr erst wieder zum lesen gefunden, kann das absolut nie sagen. es könnten 200eur sein, es könnte aber auch viel mehr sein haha.
    vlt ist es auch ganz gut, dass ich das gar nicht so genau weiß. ich kaufe auch recht häufig ebooks auf amazon.

    lg

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    1. Ich benutze eine Excel Liste zum Tracken meines Lesejahres und da gibts in der Tabelle für neue Bücher eine Spalte für die Ausgaben. Vorher habe ich da auch nicht drauf geachtet und hätte gar keine Schätzung abgeben können :D Solange das Geld einem nicht woanders fehlt, ist es ja auch recht egal, wie hoch der Betrag nun ist. Da muss man sich ja nicht mehr Stress als nötig machen.

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  5. Hi Jacquy,
    das hab ich bei den Antworten selten gesehen, dass jemand es so exakt weiß, wie viel er (oder sie) für Bücher ausgibt. Ich denke, dass Lesen gar kein teures Hobby ist, solange man nicht immer gebundenen und druckfrische Bücher lesen mag. Über den Gebrauchtmarkt und die Büchereien und die Bücherschränke und, und, und kann man die Kosten sehr gut limitieren.
    Viele Grüße
    Frank

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