[Rezension] Marsmädchen

 

20180813_180837

 

Autorin: Tamara Bach
Verlag: dtv
Seitenzahl: 192
Erschienen: 2003
Format: Hardcover / Taschenbuch
Preis: neu nicht mehr erhältlich
Reihe: –


Inhalt

Miriam fühlt sich Fehl am Platz. Ihre Stadt findet sie langweilig, den Winter zu grau und überhaupt wäre sie gern woanders. Als sie Laura kennenlernt, ändert sich das und endlich kommt ein bisschen Farbe und Aufregung in ihr Leben.


Meinung

Meine Inhaltsangabe ist sehr knapp gehalten, denn auch das Buch ist sehr kurz und ich möchte nicht zu viel verraten. Auch klingt der Plot nicht besonders spektakulär, aber das ist es, was das Buch für mich besonders macht. Die Geschichte ist mitten aus dem Leben gegriffen und einfach zu hundert Prozent realistisch.

Das spiegelt sich auch im Schreibstil wider, der perfekt zur 15-jährigen Erzählerin passt. Er ist umgangssprachlich, wirkt aber nicht zu gewollt jugendlich, sondern einfach echt. Auch die Charaktere sprechen, wie Jugendliche eben sprechen und drücken sich nicht so gewählt aus, wie man es aus anderen Büchern vielleicht kennt. Das fand ich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber es trägt eben stark dazu bei, dass die Geschichte authentisch wirkt.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich in die Geschichte reinkam, konnte Miriams Gedanken aber gut nachvollziehen. Ihr gefällt die Gegend, in der sie lebt nicht und sie würde lieber in einer Stadt leben, in der mehr los ist und in der sie sich wohler fühlen würde. Das ist allerdings keine Option und so fühlt sie sich gelangweilt und eingeengt von ihrem Leben. Ich vermute, dass viele Leser sich damit identifizieren können. Generell gefällt es mir sehr, wie Gefühle und Gedanken völlig ungefiltert in der Ich-Perspektive niedergeschrieben werden und man die Hauptfigur so wirklich verstehen kann. Besonders gefallen hat mir der Twist der Handlung, aber den möchte ich an dieser Stelle nicht vorweg nehmen.


Fazit

Eine Geschichte direkt aus dem Leben, die durch den umgangssprachlichen Schreibstil umso authentischer wirkt. Die Handlung startet langsam, weshalb ich kleinere Schwierigkeiten hatte, reinzukommen, konnte mich aber noch überzeugen.

Advertisements

Leselaunen – Raus aus dem Sommertief

Im Monatsrückblick habe ich schon erwähnt, dass ich wieder mehr bloggen möchte, da das in den letzten Wochen sehr auf der Strecke geblieben ist. Weil ich diese Beiträge auch bei anderen sehr mag, möchte ich deshalb wieder bei den Leselaunen einsteigen. Ob das regelmäßig und dauerhaft wird, weiß ich noch nicht, aber aktuell passt diese Aktion für mich sehr gut.
Für diejenigen, die sie nicht kennen: Leselaunen ist eine wöchentliche Aktion, die vor einiger Zeit von Nicci übernommen wurde. Jeden Sonntag werden dabei bestimmte Fragen beantwortet, die aber nach Lust und Laune ergänzt oder abgewandelt werden können. Die Infos dazu gibt es hier und die Beiträge der anderen Teilnehmer werden jede Woche in Niccis Beitrag verlinkt.

20180810_0940592

 


Weiterlesen „Leselaunen – Raus aus dem Sommertief“

August Leseplanung

Der August ist schon zu einem Drittel um, aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch eine optimistische Liste aufzustellen, was ich in diesem Monat noch gerne lesen würde. Nicht nur, dass ich jetzt viel Zeit habe, ich habe auch mal wieder einen Blick auf meine Lesevorsätze geworfen und gesehen, dass ich weit hinter meinem Vorhaben zurückliege. Nicht, was die Anzahl angeht, sondern eher auf die Punkte Reihen beenden, Klassiker lesen und Rereads bezogen. Daher versuche ich, das jetzt ein bisschen bewusster anzugehen, nachdem ich im Juli erst die ersten beiden Reihen für dieses Jahr (von 10 geplanten) beendet habe. Wie ihr auf dem Bild seht, sind viele der Bücher sehr dünn, darum bin ich optimistisch, alle lesen zu können.

20180810_093659.jpg Weiterlesen „August Leseplanung“