[Rezension] The Atlas Six

Autorin: Olivie Blake
Verlag: Fischer Tor (deutsche Ausgabe)
Übersetzt von: Heide Franck, Alexandra Jordan
Format: Hardcover / ebook
Seitenzahl: 544
Preis: € 22,00 / € 4,99
Erscheinungstermin:
ebook: 1. September 2022
HC: 28. September 2022
Reihe: Atlas Serie
1. The Atlas Six
2. The Atlas Paradox (englisch 10/2022, deutsch 04/2023)

Inhalt

Die Geheimgesellschaft der Alexandriner nimmt jedes Jahr nur sechs neue Anwärter auf und von diesen werden nur fünf letztendlich aufgenommen. Dabei handelt es sich um die begabtesten Medäer mit der beeindruckendsten Magie. Alle sechs haben eigene Gründe, weshalb sie sich auf den Wettstreit einlassen, an dessen Ende Macht, Reichtum und unendliches Wissen auf sie warten. Aber als sie erfahren, wie die sechste Person ausscheiden soll, müssen sie sich noch mal ganz anders Gedanken darüber machen, ob ihre persönlichen Beweggründe das wert sind.

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[Rezension] Gefangen zwischen den Zeilen: Simas Fluch

Autorin: June Is
Verlag: ohneohren
Format: Taschenbuch, ebook
Preis: €12,49 / € 2,99
Seitenzahl: 242
Reihe: –
Content Notes auf der Verlagswebsite

Inhalt

Aislyn möchte nur herausfinden, was es mit dem Spruch „Mögest du vor Simas Fluch sicher sein “ auf sich hat, doch dabei reist sie nicht in irgendein Buch, sondern in ein Gefängnisbuch. Um dort wieder herauszukommen, muss sie die Geschichte bis zum Ende spielen. Dabei schlüpft sie in verschiedene Rollen und reist in verschiedene Zeiten – und das alles während das Buch versucht, sie auszuschalten.

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[Rezension] Ein Tanz in Sturm und Schatten

Autorin: Solia Carmen
Verlag: Dunkelstern Verlag
Format: Taschenbuch / ebook
Seitenzahl: 288 / 291
Genre: High Fantasy, Jugendbuch
Preis: € 15,50 / € 2,69
Enthalten in Kindle Unlimited
Erscheinungstermin: 24.06.22 (ebook) / 25.07.22 (TB)
Reihe: –

Inhalt

Elaia ist Seiltänzerin bei Nacht, Tochter aus gutem Hause bei Tag. Während sie im Alltag darum kämpft, nach der Verbannung ihrer Mutter wieder zu einem angesehenen Mitglied der Gesellschaft zu werden, tritt sie bei Dunkelheit in der Nachtarena auf und riskiert dort ihr Leben, um das Publikum zu begeistern. Als der König ihr ermöglicht, bei einem Wettbewerb teilzunehmen, um gleichzeitig ein Auge auf eine mögliche Attentäterin zu haben, sagt sie aus mehreren Gründen begeistert zu. Allerdings scheint der Rat sie dort nicht haben zu wollen und lässt sie das deutlich spüren.

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[Kurzrezensionen] Cheer up / The Tea Dragon Society

Autorin: Crystal Frasier
Illustrationen: Val Wise
Sprache: englisch
Verlag: Oni Press
Seitenzahl: 129
Reihe: –

Annie muss für ihre College Bewerbungen dringend einem Club beitreten um zu zeigen, dass sie auch die sozialen Anforderungen erfüllt. Als ihre Mutter Cheerleading vorschlägt, hält sie es für lächerlich, aber Dank ihrer früheren Freundin Bebe wird sie tatsächlich aufgenommen. Diese hat allerdings ganz eigene Probleme, bei denen sie Annies Unterstützung braucht.

Der Stil hat mir hier sehr gefallen. Besonders die Gesichtsausdrücke und die Gestik haben es mir richtig angetan. Es handelt sich nur um eine kurze Graphic Novel, aber trotzdem geht es um wichtige Themen. Bebe ist ein trans Mädchen und wird nur mehr oder minder von ihren Eltern unterstützt. Ihre Transition ist quasi an Bedingungen geknüpft und das wird kurz thematisiert. Annie muss sich ihren Vorurteilen gegenüber Cheerleadern stellen, als sie merkt, wie nett und unterstützend die Gruppe ist, sobald man sich dort eingefunden hat, aber auch dort läuft nicht alles perfekt ab. Ich fand es schön anzusehen, wie Bebe immer mehr lernte, für sich selbst einzustehen und Annie sie dabei unterstützen konnte. Ich hätte gerne noch mehr von den Figuren gelesen, aber die Geschichte hat mich sehr zufrieden zurückgelassen.

Weitere Repräsentation (ausklappen)

weiblich-weibliche Liebesgeschichte, nichtbinäre Nebenfigur

 

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Autor*in: Kay O’Neill
Verlag: Oni Press
Seitenzahl: 73 / 135 / 137
Reihe:
1. The Tea Dragon Society
2. The Tea Dragon Festival
3. The Tea Dragon Tapestry
Altersempfehlung: 9-12

The Tea Dragon Society

Greta, die eigentlich von ihrer Mutter das Handwerk des Schmiedens lernt, findet einen kleinen Drachen und rettet ihn vor hungrigen Tieren. Als sie ihn zu seinem Besitzer zurückbringt, erfährt sie, dass es sich um einen Teedrachen handelt. Aus seinen Blättern kann ein ganz besonderer Tee zubereitet werden, aber sich um Teedrachen zu kümmern ist keine Kleinigkeit. Sie nimmt aber gern das Angebot von Hesekiel an, es zu lernen.

Der Kunststil der Graphic Novel ist absolut schön. Ich liebe die Farben, die Figuren wirken irgendwie liebevoll und die Teedrachen sind zum knuddeln. Greta lernt dort nicht nur Hesekiel kennen, der sich mit seinem Mann Erik um die Wesen kümmert, sondern auch Minette, die von den beiden dort aufgenommen wurde und sehr zurückhaltend ist. Mit der Zeit lernt sie nicht nur einiges über die Drachen, sondern auch über die anderen Bewohner. Die Geschichte ist sehr, sehr süß und die Zeichnungen wunderschön. Dieser erste Band ist nicht besonders ereignisreich, aber ein richtiges Wohlfühlbuch, wenn man mal für ein Stündchen aus dem Alltag raus und einfach eine Geschichte genießen möchte.

The Tea Dragon Festival

Hier folgen wir der Hauptfigur Rinn, die nichtbinär ist. Das wird nur durch die Charaktervorstellung am Anfang deutlich, in der ohne weitere Erklärung they-Pronomen verwendet werden und diese selbstverständliche Einbindung war richtig schön. Beim Kräuter sammeln stößt they im Wald auf den Drachen Aedhan, der eigentlich das Dorf beschützen sollte, aber ungeplant für 80 Jahre geschlafen hat und es geht nun darum herauszufinden, wie das passieren konnte. Rinns Onkel ist Erik, den wir schon in Band 1 kennengelernt haben und die Verbindung mochte ich sehr. Der Stil der Zeichnungen ist hier wieder unglaublich schön, die Dialoge sind toll und besonders sticht hier heraus, dass es eine Figur gibt, die Gebärdensprache nutzt und das Dorf kommuniziert ganz selbstverständlich auf diese Weise mit ihr. Insgesamt wieder eine sehr süße Geschichte.

The Tea Dragon Tapestry

Im Abschlussband kehren wir zurück zu den Figuren aus Band 1, die mittlerweile alle etwas gealtert sind. Auch Rinn und Aedhan tauchen als Gäste auf, was ich schön fand. Die Geschichte mochte ich, aber ich hatte den Eindruck, dass die Zeichnungen etwas gröber waren, gerade bei Landschaften habe ich die unglaublichen Details vermisst, die die Graphic Novels bisher zu bieten hatten. Die Handlung ist mir nicht wirklich in Erinnerung geblieben, aber es war wieder eine kurzweilige Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Am Ende gibt es einen Epilog, der ein wenig in die Zukunft schaut, sodass es einen runden Abschluss gibt.

[Rezension] Legends and Lattes

Autor: Travis Baldree
Verlag: Cryptid Press
Format: ebook / Taschenbuch
Seitenzahl: 318
Reihe: –

Repräsentation: f/f-Lovestory am Rande

Inhalt

Viv hat ihren Lebensunterhalt bisher mit Kopfgeldjagden und Kämpfen gegen Monster bestritten, aber davon hat sie jetzt genug. Ausgerüstet mit einem sagenumwobenen magischen Stein hat sie die Hoffnung, ein eigenes Café eröffnen zu können. Schneller als gedacht findet sie passende Hilfe und muss nun nur noch die Kunden vom sogenannten „Kaffee“ überzeugen.

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Meinung

Der Untertitel des Romans lautet “a novel of high fantasy and low stakes“ und das beschreibt das Buch sehr gut. Die Figuren sind alle keine Menschen und das Buch spielt in einer Welt, in der auch verschiedene Monster alltäglich zu sein scheinen. Wir starten aber genau in dem Moment in die Geschichte, in dem Viv den Stein erbeutet und ihren Job als Kopfgeldjägerin an den Nagel hängt, um sich niederzulassen – also genau das Gegenteil von dem, was man sonst aus dem Fantasybereich gewohnt ist. Statt eines Abenteuers gilt es also nun, ein Gebäude zu finden, zu renovieren und die Leute davon zu überzeugen, dass Kaffee genau das ist, was ihnen in ihrem Leben bisher gefehlt hat.

Viv ist spannend als Figur, denn sie hat sich dafür entschieden, nicht nur ihren alten Beruf, sondern alles aus ihrem bisherigen Leben hinter sich zu lassen. Sie muss sich erst einmal daran gewöhnen, Probleme ohne Gewalt zu lösen und kann sich auch nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, ein Bett zu kaufen, statt wie gewohnt auf dem Boden zu schlafen. Schon bald steigt aber auch Tandri in das Geschäft ein, ursprünglich nur als Barista, aber sie wird schon bald mehr – auch geschäftlich, aber nicht nur. Sie ist ein Succubus, hat viel mit Vorurteilen zu kämpfen und ist froh, einen Ort gefunden zu haben, an dem sie nicht damit konfrontiert wird.

Im Grunde folgen wir hier wirklich nur Viv und den anderen Figuren, wie sie gemeinsam dieses Café aufbauen und sich immer mehr in diesem neuen Leben einfinden und den Laden verbessern. Das klingt nicht besonders spannend, es gibt wirklich keine “high stakes“, also kein hohes Risiko, sondern es ist einfach ein richtiges Wohlfühlbuch. Natürlich läuft nicht alles perfekt, aber die meiste Zeit über läuft es einfach ruhig vor sich hin. Ab und an habe ich mir zwar gewünscht, dass es ein wenig ereignisreicher wäre, aber im Grunde war ich zufrieden damit, beim Lesen einfach abschalten und entspannen zu können.

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Fazit

Wenn ihr ein ruhiges Wohlfühlbuch sucht, aber auf Fantasyelemente nicht verzichten wollt, ist dieses Buch vielleicht genau das richtige für euch. Liest sich am besten bei einer Tasse Kaffee!