[Rezension] Seelenlos – Splitterglanz

Autorin: Juliane Maibach
selbst veröffentlicht
Format: Taschenbuch, ebook, Hörbuch
Seitenzahl: 316
Preis: € 13,15 / € 3,99 / € 9,90
Reihe: Seelenlos
1. Splitterglanz
2. Himmelschwarz
3. Regensilber
4. Schattennacht
5. Morgengrauen

Inhaltswarnung

Tod, Verletzungen, beschriebene Vergewaltigung


Inhalt

Gwen ist nach dem Tod ihres Großvaters niedergeschlagen, denn seit einem Familienstreit vor vielen Jahren hat sie ihn nicht mehr gesehen und hätte ihn gerne besser kennengelernt. Vererbt hat er ihr einen kleinen Spiegel, mit dem sie zunächst nicht viel anfangen kann, aber dann landet sie plötzlich in einer anderen Welt. Dort trifft sie auf Tares, der ihr eröffnet, dass er auf der Suche nach dem zerstörten Glutamulett ist, das jeden Wunsch erfüllen kann. Und ausgerechent Gwen kann als Einzige die Splitter finden.


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[Rezension] Every heart a doorway

Autorin: Seanan McGuire
Verlag: Macmillan / tor.com
Format: Hardcover / ebook
Seitenzahl: 176
Deutsche Übersetzung:
„Der Atem einer anderen Welt“,
Sammelband Teil 1-3 im Tor Verlag
Reihe: Wayward Children
Band 1 von 7


Inhalt

Eleanor führt seit Jahrzehnten die School for Wayward Children, eine Art Internat für Kinder und Jugendliche, die durch ein Portal in eine magische Welt geraten sind, aber wieder den Weg in unsere Welt gefunden haben. Alle Schüler dort haben eines gemeinsam: Sie möchten zurück, denn diese Welten sind für sie ihr einzig wahres Zuhause. Doch leider öffnet sich die Tür oft nur ein einziges Mal und nun müssen sie lernen, damit umzugehen und trotz ihrer Differenzen zusammenzuhalten, als etwas tragisches passiert.


Content Notes
Tod, Blut, (am Rande) Transfeindlichkeit
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[Rezension] Chronos Academy 1 – Eiswächter

Autorin: Verena Bachmann
Verlag: Impress (Carlsen)
Format: ebook / Taschenbuch
Preis: € 3,99 / € 12,99
Seitenzahl: 272
Reihe: Chronos Academy
1. Eiswächter
2. Feuerpakt (Frühjahr 2021)

Content Notes
Tod, Blut

Inhalt

Inori kann es erst nicht glauben, als sie mitten in der Nacht geweckt wird und eine ihr unbekannte Großtante ihr offenbart, dass sie schon seit Jahren an der Chronos Academy sein sollte. Einem Internat für Schüler mit magischem Potenzial, von dem ihre Eltern ihr nie erzählt haben. Da sie keine andere Wahl hat, macht sie sich auf den Weg dorthin und zuerst scheint es wie eine ganz normale Schule, aber das ist nicht von Dauer…

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[Rezension] Der Kater unterm Korallenbaum

Untertitel: oder: Wünschen will gelernt sein
Autorin: Christina Löw
Verlag: –
Format: ebook / Taschenbuch
Erschienen: Juli 2019
Seitenzahl: 277
Reihe: –

Inhalt

Yuki arbeitet viel, hat kein wirkliches Sozialleben und mit ihren Kollegen in der Agentur versteht sie sich auch nicht besonders gut. Eine Konstante in ihrem Leben ist das wöchentliche Familienessen bei ihrem Vater, bei dem auch ihre Geschwister zusammenkommen. Als ihr Vater stirbt, fällt auch dieses weg, dafür hinterlässt er ihr den Familienkater. Zu ihm hatte sie schon immer eine enge Bindung, umso überraschter ist sie also, als er plötzlich mit ihr spricht und ihr offenbart, dass er Wünsche erfüllen kann. Obwohl er sie davor warnt, dass alles seinen Preis hat, scheint zunächst alles perfekt. Das hält allerdings nicht lange…

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Kurzrezensionen (#WirLesenFrauen (4))

Splitterherz (Bettina Belitz)

In Splitterherz geht es um Elisabeth, die mit ihren Eltern in ein winziges Dorf umziehen musste und damit ganz und gar nicht einverstanden ist. Sie weiß nicht, wie sie sich verhalten muss um von ihren neuen Mitschülern akzeptiert zu werden und fühlt sich von dem mysteriösen Außenseiter Collin fast am besten verstanden, auch wenn er sie immer wieder von sich stößt. Als ihre Träume immer seltsamer werden, erfährt sie auch, woran das liegt.

Das Buch startet sehr, sehr langsam und man erfährt über einige hundert Seiten erst mal viel über Ellies Vergangenheit, wie sie sich ihre Zeit vertreibt, versucht, sich einzuleben. Das ist einerseits gut um ihre Handlungen zu verstehen, andererseits war mir das eindeutig zu ausführlich und ich habe mich etwas gelangweilt. Es dauert wirklich lange, bis man überhaupt vom Konfliktpunkt erfährt und sich langsam denken kann, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Dadurch gibt es zwar einerseits eine Erwartungshaltung, die die Spannung etwas aufrechterhält, andererseits wäre das aber nicht nötig, wenn man nicht so lange darauf warten müsste.
Wenig nachvollziehbar fand ich Ellies Anziehung Collin gegenüber. Neugierde ja, schließlich weiß niemand, was es mit ihm auf sich hat, aber er gibt ihr nicht wirklich einen Grund, ihn zu mögen und das hat mich nicht überzeugt. Trotzdem fand ich interessant, worum es letztendlich geht, auch wenn ich das nicht verraten möchte. Gerade deshalb, weil man es erst so spät erfährt, dass es viel vorwegnehmen würde.
Vor einigen Jahren hätte mich das Buch sicher noch mehr überzeugt, heute hat es das nicht mehr geschafft. Trotzdem bereue ich es nicht, es zu Ende gelesen zu haben, die Reihe fortsetzen werde ich aber eher nicht.


Gegen das Sommerlicht (Melissa Marr)

In „Gegen das Sommerlicht“ folgen wir Ashlyn, die seit ihrer Geburt Elfen sehen kann, bisher aber nie von ihnen beachtet wurde. Das ändert sich schlagartig, als sie von Keenan, einem der Elfen, angesprochen wird, der ungewöhnlich stark darauf beharrt, mit ihr auszugehen. Wie sie erfährt hat das ganz bestimmte Gründe und er wird nicht locker lassen können, bis sie ja sagt.

Dieses Buch habe ich geliebt, als ich es vor etwa 8 Jahren zum ersten Mal gelesen habe. Weil ich die Reihe trotzdem nie weiter verfolgt hatte, habe ich es nun noch mal gelesen und es hat mir erstaunlich gut gefallen. Da es mich thematisch heute nicht mehr so sehr angesprochen hätte, ist das vielleicht eher aus Nostalgiegründe zurückzuführen. Trotzdem konnte es mich sehr gut unterhalten und ich habe auch weniger Probleme in der Handlung gesehen, als ich befürchtet hatte. Besonders hat mir auch diesmal gefallen, dass Ashlyn nicht sofort alles stehen und liegen lässt, sobald sie Keenan trifft – obwohl er natürlich toll aussieht und charmant ist. Sie ist bereits verliebt und hat auch sonst kein Bedürfnis danach, ihn in ihr Leben zu lassen, weshalb sie sich einfach weigert. Super süß finde ich auch ihre Beziehung zu Seth, mit dem sie zu Beginn nur befreundet ist und gar nicht glauben kann, dass er sie doch mehr mögen könnte. So eine gesunde Beziehung habe ich in Fantasybüchern tatsächlich selten gelesen. Die Handlung ist hingegen großteils eher langsam, aber das hat mich nicht gestört, da es viel um Ashlyns Überlegungen und das zwischenmenschliche zwischen den Charakteren geht.


Gegen die Finsternis (Melissa Marr)

In der Fortsetzung geht es dann in erster Linie um Leslie, Ashlyns beste Freundin, von der sie sich seit den Ereignissen in Band 1 aber etwas entfernt hat. Wie wir erfahren, hat Leslie auch ganz eigene Geheimnisse, von denen niemand erfahren soll. (An dieser Stelle Triggerwarnung für die Erwähnung von Gewalt und Vergewaltigung.) Um das Gefühl zu haben, wieder selbst über ihren Körper entscheiden zu können, lässt sie sich nach langer Überlegung ein Tattoo stechen – ohne zu wissen, dass es sie direkt mit dem König der Dunkelelfen verbinden würde.

Hier fiel mir der Einstieg ein bisschen schwer, da ich zuvor nicht wusste, dass die Hauptfiguren wechseln würden. Ashlyn, Seth und Keenan tauchen zwar weiterhin auf, aber nur am Rande. Neben der Perspektive von Leslie, die durch ihre Geheimnisse ganz anders ist als erwartet (bzw. ganz anders als sie in Band 1 gewirkt hat), gibt es auch noch die von Irial, dem „Bösewicht“ der Geschichte, den man bisher gar nicht kannte. Sobald ich die beiden ein bisschen „kennengelernt“ hatte, war ich gespannt, was sie verbinden würde. Die Handlung sowie die Figuren sind in diesem Band deutlich düsterer als im Vorgänger, auch wenn es immer noch ein Jugendbuch ist – was der Titel schon hätte erahnen lassen können. Es hat mir tatsächlich auch weniger gut gefallen, was vermutlich einfach daran lag, dass die Verbindung zu den Charakteren weniger vorhanden war und viel weniger Wert auf Freundschaft etc. gelegt wurde. Trotzdem fand ich es gar nicht schlecht und vielleicht werde ich die Reihe irgendwann beenden.