Monatsrückblick 09/18 – Bücher und andere Pläne

Der September ist vorbei und da ich mir neben einer Leseliste auch andere Ziele für den Monat gesetzt habe, möchte ich auch darüber ein wenig berichten. Aber zuerst zum eigentlichen Thema:

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[Rezension] The Memory Book

The memory book 2

Autoren: Harry Lorayne, Jerry Lucas
Aktueller Verlag: Prelude Books
Format: Taschenbuch
Sprache: Englisch
Erstmals erschienen: 1974
Seitenzahl: 237


Thema und Meinung

Dieses Buch wurde mir empfohlen, als ich mich über mein schlechtes Gedächtnis beschwert habe. Als ich es mir ausgeliehen habe, wusste ich überhaupt nicht, was mich erwartet und auf welche Weise es verspricht, das Gedächtnis des Lesers zu verbessern. Aus diesem Grund möchte ich das zumindest kurz ansprechen, damit nicht alle so unwissend in die Lektüre gehen.

Die Methode, die die Autoren vorstellen, beruht auf der Visualisierung von Worten. Grob gesagt: Das, was man sich merken möchte, soll man sich auf möglichst lächerliche Art und Weise bildlich vorstellen und so garantieren, dass man es nicht mehr vergessen wird. Zunächst werden die Grundlagen erklärt und man kümmert sich darum, eine Liste von einfachen Gegenstände miteinander zu verbinden und sich so daran erinnern zu können. Anschließend wird gezeigt, wie man das Gelernte auf andere Bereiche anwenden kann, zum Beispiel lange Nummern oder schwierigere Wörter wie Namen (mit Zuordnung zu Gesichtern) oder abstrakte Begriffe, politische Fakten oder sogar Spielzüge im Sport. Alles beruht auf der gleichen Methode.

Für mich persönlich haben die Grundlagen noch gut funktioniert und auch Bereiche wie Zahlen fand ich toll, aber sobald es zu den abstrakteren Worten kommt, wo mit Ähnlichkeit zu anderen Worten gearbeitet werden sollte, funktionierte es für mich aus diversen Gründen nicht mehr. In jedem Kapitel gibt es einen ganzen Haufen an Beispielen zu Demonstrations- und Übungszwecken, aber da das Buch und damit auch die Beispiele Englisch sind, hilft das nur bedingt. Einiges hat für mich keinen Sinn gemacht, da ich die entsprechenden Worte nicht kannte, aber daneben habe ich auch festgestellt, dass das Konzept im Englischen deutlich leichter anzuwenden ist, als im Deutschen, gerade was die „Substitute words“ angeht, die ich für deutsche Wörter einfach nicht finde.


Fazit

Obwohl ich einige Kapitel übersprungen habe, weil ich sie persönlich einfach nicht brauche (Sport, Politik) und anderes für mich (noch?) nicht anwendbar ist, werde ich das Konzept weiter im Auge behalten und die Anwendung üben. Wenn man sie einmal verinnerlicht hat, kann die Methode zumindest in einigen Bereichen sehr sinnvoll sein und ich würde das Buch empfehlen, wenn man bereit ist, etwas Zeit in die Übung zu investieren.

4Ocean – für die Säuberung der Weltmeere

4Ocean ist eine Organisation, die sich für die Entfernung von Plastik aus den Meeren und damit für die Rettung zahlreicher Tierarten einsetzt. Denn nicht nur die bekannten Bilder von Tieren, die sich in Tüten verheddern und sterben, sind ein Problem, sondern auch Mikroplastik, welches von Tieren gefressen wird und so langsam aber sicher für ihren Tod sorgt.

Das Projekt finanziert sich durch den Verkauf von Armbändern, die aus recycletem Material hergestellt werden. Ein Armband kostet mit Porto etwa 23€ und dafür kann ein Pfund Plastik aus dem Meer gefischt werden. Diese kann man entweder einzeln oder als Abo kaufen und Ivy hat das ganze hier in einem super Beitrag noch mal ausführlicher erklärt. Mehr Infos gibt es aber natürlich auch auf der Website und dort könnt ihr euch auch die Produkte aus dem Shop anschauen.

Dieser Beitrag ist keine Werbung, sondern ich finde die Organisation einfach sehr unterstützenswert und möchte darum darauf aufmerksam machen. Nachdem ich sie schon seit einiger Zeit auf dem Schirm hatte, habe ich endlich mein erstes Armband bestellt, mag es sehr und ich bin sicher, dass noch einige folgen werden.

 

Buchpost Mai bis September

Früher habe ich meine Neuzugänge regelmäßig vorgestellt, aber dieses Jahr habe ich das ziemlich aus den Augen verloren. Der erste und einzige Beitrag ist tatsächlich der über meine neuen Bücher aus dem Januar und Februar. Ich habe überlegt, alle weiteren Bücher vorzustellen, aber bis auf eins habe ich die Bücher aus dem März und April mittlerweile alle gelesen und daher finde ich es redundant, sie trotzdem noch mal zu zeigen. Wenn sie euch interessieren, schaut gerne in den entsprechenden Monatsrückblicken nach. Weiterlesen „Buchpost Mai bis September“