Lesehighlights 2019

Aufgrund der Länge meines Jahresrückblicks habe ich mich dagegen entschieden, meine Highlights im gleichen Beitrag vorzustellen und möchte das hiermit gesondert tun. Tatsächlich habe ich die Bücher alle bereits rezensiert, sodass ich nicht noch mal in die Tiefe gehen muss, sondern nur zusammenfassen werde, wieso sie mich so begeistert haben. Wenn ich euer Interesse wecke, könnt ihr ja immer noch bei der Rezension vorbeischauen, die ich euch jeweilt verlinken werde.

Viel Spaß beim Lesen und verratet mir doch, welche der Bücher ihr bereits kennt und welche 2019 eure Highlights waren. Weiterlesen „Lesehighlights 2019“

Jahresrückblick 2019

Persönliches

In meinem letzten Rückblick war ich noch sehr planlos und wusste überhaupt nicht, was mich 2019 erwarten würde. Mein Studium neigte sich dem Ende zu und ich hatte noch keinen Plan, was danach kommen würde. Das hat sich danach aber recht bald ergeben, sodass ich im März meinen Ausbildungsvertrag unterschrieb, mich auf Wohnungssuche machte und meine Bachelorarbeit begonnen hatte. Letzteres hat mir wirklich Spaß gemacht und ich vermisse die Uni inklusive Hausarbeiten tatsächlich.

Im Juli bin ich dann von zu Haus aus- und 350km entfernt mit meinem Freund zusammengezogen. Das war eine ziemliche Umstellung, ich habe mich aber schnell eingelebt und genieße jetzt sowohl die Zeit in der neuen als auch die Besuche in der alten Heimat.

Rückblick 2019.2

Wie wird 2020?

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Jahresrückblick 2018

Persönliches

2018 war alles in allem ein gutes Jahr für mich. Natürlich läuft immer mal etwas schief und es gibt Tiefpunkte, aber das lässt sich nicht vermeiden und das ist auch völlig in Ordnung, solange man sich dem Positiven bewusst ist.

Für mich war es ein Jahr, in dem ich eine ziemliche persönliche Entwicklung durchgemacht habe und ein paar Erkenntnisse diesbezüglich hatte. Ich habe versucht, viel über den Tellerrand zu schauen und neues zu lernen und mir Erfahrungen anderer Leute anzuhören oder darüber zu lesen.

Wie wird 2019? Weiterlesen „Jahresrückblick 2018“

Lieblingsbücher 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und da ich wahrscheinlich kein neues Lieblingsbuch mehr beenden werde, erscheint mein Beitrag schon jetzt. Ohne lange Vorrede fange ich auch direkt an. Ein Hinweis aber noch: Die Bücher auf dieser Liste sind nicht zwangsläufig in diesem Jahr erschienen, sondern es geht um den Zeitpunkt des Lesens. Für die Deutsch-Leser unter euch: leider ist die Liste sehr englisch-lastig und 5 der Bücher wurden meines Wissens nach bisher nicht übersetzt, zumindest bei einem ist das allerdings fürs Frühjahr in Planung.


Golden Boy (Abigail Tarttelin)

Der Progatonist des Buches ist intersex und kommt in eine Situation, die für einen Jungen sehr ungewöhnlich ist, was viele Probleme aufwirft. Sehr gefallen hat mir hier, dass man viel über ein Thema erfährt, über das nicht geredet wird und besonders, dass es nicht als Problem dargestellt wird. Sehr große Empfehlung!
(Rezension)

Simon vs the homo sapiens agenda (Becky Albertalli)

Dieses Buch sagt vermutlich jedem etwas (Deutsch: Nur drei Worte): Simon schreibt Mails an den unbekannten Blue und verliebt sich dadurch in ihn, weiß aber nicht, wer er ist. Super süßes Buch.

Blut gegen Blut (Benjamin Spang)

Ganz im Gegensatz dazu steht dieses Steampunk-Fantasy Buch, das alles ist, aber nicht süß. Dafür aber spannend, blutig und – Moment! Es gibt eine süße Katze!
(Rezension)

Ramona Blue (Julie Murphy)

Ramona ist bisexuell, aber das ist keines der vielen Probleme, denen sie sich zu stellen hat und das liebe ich absolut. Das ist völlig selbstverständlich für alle Charaktere und ich mochte auch jeden einzelnen von ihnen sehr. Eindeutig ein Buch, das mit seinen Figuren überzeugt, statt auf viel Action zu setzen.
(Rezension)

A thousand perfect Notes (C.G. Drews)

Ich habe das Gefühl, dieses Buch ist in Deutschland noch gar nicht angekommen und das sollte dringend geändert werden. Ich habe so sehr mit den Charakteren gelitten und geliebt, das ist mir bisher selten passiert. Sehr intensiv, aber das ist es wert!
(Rezension)

The Lady’s Guide to Pettycoats and Piracy (Mackenzi Lee)

Nachdem mir der Vorgänger zwar gut gefallen, mich aber nicht aus den Socken gehauen hat, war ich aber sofort gespannt auf die indirekte Fortsetzung aus Felicitys Perspektive, weil sie so ein interessanter Charakter ist. Sie ist schlau, hartnäckig (, asexuell) und nicht fehlerfrei und diese Mischung macht sie zu einer fantastischen Hauptfigur.
(Rezension)

The Truth Pixie (Matt Haig)

Dieses Buch sticht ein wenig aus der Liste heraus und hat als einziges von mir nicht die volle Wertung bekommen, aber ich finde es trotzdem absolut erwähnenswert. Es ist ein Kinderbuch, das in Reimform geschrieben ist und von einer Elfe handelt, die nur die Wahrheit sagen kann, weshalb andere nicht gut mit ihr zurecht kommen. Es fängt traurig an, hat aber auch seine witzigen Momente und wird am Ende so unfassbar weise, dass ich nicht anders kann, als es weiterzuempfehlen. Ich bin sicher, dass jeder daraus etwas mitnehmen kann, egal in welchem Alter.

Tops & Flops 2016

Was wäre ein Jahreswechsel ohne einen Beitrag zu den Tops und Flops des vergangenen Jahres? Durch die Funktion von Goodreads, die Bücher nach Bewertung zu sortieren, muss ich auch nicht alles durchsuchen, sondern das macht es mir ziemlich einfach, die besten und schlechtesten Bücher des Jahres festzustellen. Natürlich fangen wir mit den guten Dingen an, wobei mir auffällt, dass keins der Bücher durchgehend fröhlich ist – aber wie viele sind das schon und wie realistisch wäre das?
Und was habe ich noch gelernt? Ich sollte Bücher einfach abbrechen, wenn ich nach den ersten Seiten schon merke, dass ich sie hassen würde.


Tops

Mein bester letzer Sommer (Anne Freytag)
Sehr traurig aber trotzdem sehr lebensbejahend ist dieses Buch. Die Protagonistin hat nicht mehr lange zu leben und in ihren letzten Wochen reist sie mit einem Jungen durch Italien und erlebt dabei allerhand schöne Dinge, die zeigen, dass man das Leben nutzen und genießen sollte, egal wie lange man dafür noch Zeit hat.
Ich und die Menschen (Matt Haig)

Auf eine völlig andere Weise hat dieses Buch eine fast ähnliche Botschaft. Ein Außerirdischer kommt auf die Erde um das Wissen um eine bestimmte Sache auszulöschen und stellt fest, dass es gar nicht so leicht ist, einen Menschen zu töten und warum die Menschen Dinge tun, die keinen offensichtlichen Nutzen haben. Ein tolles Buch über die Eigenschaften der Menschen, positiv sowie negativ.

Paris, du und ich (Adriana Popescu)

Lockerer und fröhlicher ist dagegen dieses Buch, auch wenn es ebenfalls traurige Stellen hat. Die Protagonistin kommt nach Paris um ihren Freund zu besuchen und stellt dabei fest, dass er noch eine zweite Freundin hat und sie die ganze Zeit über betrogen wurde. Ein Junge den sie dort kennenlernt zeigt ihr aber auf super süße Weise, dass sie aufhören sollte zu trauern und stattdessen ihre Zeit in der schönen Stadt nutzen soll. Sehr süß!

180° Meer (Sarah Kuttner)

Unbeschönt und trotzdem mit genau den richtigen Worten schreibt die Autorin über eine Frau, die zu ihrem Bruder nach England geht um herauszufinden, was sie vom Leben will. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen, aber es ist selten erfrischend wie ehrlich und real der Schreibstil ist und von den Zweifeln der Protagonistin fühlt sich vermutlich jeder etwas angesprochen.

All die verdammt perfekten Tage (Jennifer Niven)

Hier treffen sich zwei Charaktere, die beide über Selbstmord nachdenken und sich auf gewisse Weise gegenseitig davon abhalten. Super schön zu sehen, wie sie die Freude am Leben wiederentdecken und sich dabei immer näher kommen. Trotzdem große Tränengefahr!


Flops

Kissing the Rain (Kevin Brooks)

Von diesem Buch war ich unfassbar enttäuscht. Ein Junge beobachtet einen Autounfall und wird daraufhin in die Ermittlungen verwickelt. Er war aber einfach nur unglaublich unsympathisch, genau wie jeder einzelne der anderen Charaktere und der Schreibstil war verdammt nervig und unangenehm. Den größten Teil habe ich nur überflogen, aber ich hätte nach den ersten Seiten direkt abbrechen sollen.

Hier kommt Michelle (Annette Pehnt)

Dieses Buch habe ich nur gelesen, weil es ein Geschenk war. Es geht um ein Mädchen das anfängt, Germanistik zu studieren und da ich das auch getan habe, dachte ich, ich würde vielleicht bekannte Situationen wiederentdecken, aber ich habe mich total getäuscht was den Inhalt angeht. Um das Studium ging es dabei nämlich nur am Rande und was das betrifft konnte ich mir beim Verhalten der Protagonistin nur vor die Stirn hauen.

Die Mütter-Mafia und Friends (Kerstin Gier u.a.)

Dieses Spin-off zur Reihe enthält Kurzgeschichten von verschiedenen Autorinnen, die alle das Thema Mutter-sein behandeln. Dabei hat mir aber nur die von Kerstin Gier selbst gefallen, mit den anderen konnte ich überhaupt nichts anfangen. Für die Reihe absolut nicht notwendig und auch sonst kann man meiner Ansicht nach getrost darauf verzichten.